Hude - Rund 150 Meter Bauzaun hat die Gemeinde Hude geordert. Damit wird vermutlich schon ab Dienstag die Klosterruine in ihrem Kernbereich gesichert, um ein Betreten zu verhindern. Das ist kein verspäteter Aprilscherz.
An der Ruine des Zisterzienserklosters seien wichtige Restaurationsarbeiten von Nöten. Für diese Arbeiten und zur Vermeidung von Personenschäden, werde die freie Zugänglichkeit des Geländes durch einen Zaun eingeschränkt werden müssen, teilte Verwaltungsmitarbeiterin Regina Wolff am Freitag mit.
Nach dem niederschmetternden Ergebnis der letzten Inspektion des Monumentendienstes, wonach die Verkehrssicherheit durch herabfallende Fragmente des Gemäuers nicht mehr gegeben ist, war Gefahr im Verzug. Die Gemeinde als Pächterin musste handeln. Der Zaun soll so aufgestellt werden, dass ein Spazierweg um die Ruine frei bleibt.
Die Freunde des Klosters Hude eröffnen am Ostersamstag die Saison in ihrem Museum. Sie werden Führungen auf sicheren Wegen anbieten.
