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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Hude

Bewegung in Sachen Bahnhof

07.01.2005

HUDE Die Liberalen unterstützen ein „Maßnahmenpaket“. Der Bürgermeister lädt die Landtagsabgeordnete Korter ein.

Von Wolfgang Redlich HUDE - In die Umgestaltung des Huder Bahnhofes kommt wieder mehr Bewegung. Nach dem Antrag der Kreusel-Fraktion auf Einrichtung eines befestigten Pendlerparkplatzes auf einer Teilfläche des Schützenplatzes legt nun die Huder FDP nach (die den Kreusel-Antrag übrigens „positiv sieht“). Die Liberalen haben bei der Gemeinde den Antrag gestellt, einen barrierefreien Zugang zu den Bahngleisen in eine Planung aufzunehmen. Dies hatte Bürgermeister Axel Jahnz gestern in der NWZ erneut gefordert. Jahnz hatte im Hinblick auf die Pendlerparkplätze angemahnt, Maßnahmen am und für den Bahnhof als Gesamtpaket zu betrachten.

Dem schließt sich die FDP an. „In dieses Gesamtpaket gehört für uns selbstverständlich, dass Verhandlungen mit der Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) aufgenommen werden, um mit guten Verbindungen die Nutzung der Bahn für unsere Bürger attraktiv zu gestalten und so einen weiteren Beitrag für Umweltschutz zu leisten“, begründete Marlies Pape für die FDP.

Dem Bahnhofstunnel solle dabei Beachtung geschenkt werden. Bereits der Gemeindemarketing-Experte Christian Klotz hatte dies 2001 in seinen Vorschlägen für die Attraktivierung des Ortskerns vorgeschlagen. Zu seinen Vorschlägen, so erinnert die FDP, gehörten u. a. tägliche Säuberung, neue Beleuchtung, Beschilderung über die Geschäftslagen an beiden Seiten und neue Papierkörbe. Die FDP stellt nun die Frage, ob der Arbeitskreis Ortsmarketing sich damit noch befasse – wenn nein, solle dieser Part in ein „Gesamtpaket Bahnhof Hude, Park-and-Ride, Sicherheit“ aufgenommen werden.

Außerdem wirft die FDP die Frage auf, was aus dem Bemühen des früheren SPD-Landtagsabgeordneten Hans-Christian Schack geworden ist, der sich für die Schaffung von Aufzügen ausgesprochen hatte. Hintergrund: Der Behindertenbeirat der Gemeinde Hude hatte sich (u. a.) im November 2002 über die „unhaltbaren Zustände“ am Bahnhof beklagt (NWZ, 1.11.02). So könnten Rollstuhlfahrer „die Bahnsteige 2 und 3 nicht erreichen“. Schack hatte dann bei einem Vor-Ort-Besuch empfohlen, möglichst schnell eine Förderung für Baumaßnahmen zu beantragen (NWZ, 7.12.02). Er hatte betont, dass „nur durch Aufzüge“ gewährleistet sei, „dass alle Leute die Gleise und damit die Züge erreichen können“. In Schacks Heimatort Bookholzberg gibt es einen solchen Aufzug schon seit einigen Jahren.

Jahnz hat zudem die Grünen-Landtagsabgeordnete Ina Korter aus Nordenham zu einem Gespräch eingeladen, was diese annahm. Korter hatte sich kürzlich über Missstände am Huder Bahnhof beklagt und dies jetzt in einer Pressemitteilung bekräftigt. Als „Knotenpunkt“ brauche Hude ein Reisezentrum, außerdem könne man auf keinem Schild die Abfahrtszeiten der Züge erkennen. Zudem wies sie auf Feuchtigkeit im Tunnel und fehlende Behindertenzugänge hin. Wenn an einem Strang gezogen werde, könne man Abhilfe schaffen und den Bahnhof zu „Hudes Visitenkarte“ machen. Jahnz bedauerte in einem Antwortschreiben, dass die bisherigen Bemühungen zur Umgestaltung noch nicht zum Erfolg geführt hätten. Hier sei die Bahn gefordert.

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