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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Hude

Sanierung: Bistro „Zirkel“ liegt Huder Bürgern am Herzen

15.01.2014

Hude Zu einer öffentlichen Versammlung hatte die Huder SPD am Montagabend in das Bistro „Zirkel“ im Hallenbad eingeladen. „Die Resonanz war sehr gut“, bilanzierte die Vorsitzende des Ortsvereins, Jutta Schröder, am Dienstag.

Worum geht es? Eigentlich waren die Tage des Bistros „Zirkel“ im Huder Hallenbad schon gezählt: Der Vertrag, den die Gemeinde mit Pächterin Kirsten Reetz geschlossen hat, läuft im Juli 2015 aus – dann sollte im letzten Sanierungsabschnitt das Bistro durch ein Automatencafé ersetzt und der frei werdende Platz für die Schaffung neuer Personalräume genutzt werden. Diese Variante favorisiere man im Rathaus aus „funktionalen Gründen“. Die Alternative: ein Anbau im hinteren Bereich des Gebäudes.

„Schwimmtrainerinnen, ein Mitglied einer Band und einige Nachbarn des Hallenbades haben sich am Montagabend zu Wort gemeldet. Wir haben gemerkt, dass das Bistro so bleiben muss, wie es jetzt ist. Es ist wichtig für Hude-Süd“, sagt Jutta Schröder. Die SPD wolle nun noch einmal genau nachfragen, welche Umbaumaßnahmen in Frage kommen und ob das Bistro nicht doch erhalten bleiben kann. „Wenn nicht, müssen gravierende Gründe dafür vorliegen.“

Mit dieser Ansicht steht Jutta Schröder keineswegs allein da. Ende November überreichten die „Zirkel“-Freunde um Andreas Wagner, Heinz Schumacher, Manuel Garms, Monika Reinert, Michael Martens, Michael Wolf und Andre Brandes Unterschriften für den Erhalt des Bistros an Bürgermeister Axel Jahnz. 500 Namen standen nach nur einem Monat auf den Listen, nun seien es etwa 700. „Wenn der ,Zirkel’ baden geht, verliert Hude eine wichtige Kultureinrichtung“, warnte Wagner damals mit Blick auf die regelmäßigen Konzertveranstaltungen oder Kindergeburtstag, die dort gefeiert werden.

Der Einsatz für den Erhalt des Bistros beinhalte auch eine wichtige soziale Komponente. Wagner: „Es gibt Bürger in Hude, die sich ein teures Essen im Restaurant nicht leisten können.“

Lars Herrmann Nordenham / Redaktion Nordenham
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