Vielstedt - Eine Gruppe interessierter Mitglieder der Gesellschaft der Freunde des Hasbruchs beschäftigt sich seit einigen Monaten mit der Erstellung eines Wildbienenstandes auf der vereinseigenen Streuobstwiese in Vielstedt.

Vor der Errichtung des Wildbienenstandes, für den das notwendige Baumaterial durch Spenden bereits beschafft werden konnte, ist zunächst die Anlage einer nährstoffarmen Trockenwiese vorgesehen, damit eine für die Ansiedlung der Wildbienen geeignete Nahrungsgrundlage geschaffen wird.

Hilfe erhielt die Hasbruch-Gesellschaft jetzt von der Huder Tiefbaufirma Hermann Tönjes, die kurzerhand mit schwerem Gerät anrückte, um ein über 100 Quadratmeter großes Stück der Streuobstwiese auszuschachten und den Aushub an den umliegenden Wällen zu verteilen.

Geschäftsführer Oliver Fleddermann hatte spontan zugesagt, die Arbeiten kostenfrei zu übernehmen, als ihn die Anfrage der Hasbruch-Freunde zur Unterstützung der Aktion erreichte.

Hasbruch-Beiratsmitglied Eckhard Schmidt erklärte:  „Im nächsten Schritt werden wir Sandboden aufbringen, damit Wiesenkräuter optimale Bedingungen haben und nicht von Grasaufwuchs wieder verdrängt werden. Eine erste Einsaat von Kräutern und Blühpflanzen wird dann im Herbst erfolgen.“