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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Hude

Es darf geklatscht und getanzt werden

17.07.2008

HUDE Die religiöse Vielfalt in Hude ist um eine Facette reicher: Neben der evangelisch-lutherischen und der katholischen Kirche sowie der Adventisten-Gemeinde und der Neuapostolischen Kirche hat nun auch die Freie Christengemeinde Fuß im Klosterort gefasst. Im Sommer 2007 als Hauskreis mit fünf Familien gestartet, ist die Huder Glaubensgemeinschaft nun als „Tochter“ der Freien Christengemeinde Wildeshausen adoptiert und in den Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden aufgenommen worden.

Als Kirchenälteste fungieren die Huder Herbert Schneider und Rüdiger Steen, unterstützt werden sie von Pastor Dieter Rossmann aus Bremen – sie haben bereits Kontakt zu den anderen Kirchengemeinden und zur politischen Gemeinde geknüpft. „Mit Pastor Backenköhler von der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde haben wir eine tolle Begegnung gehabt“, berichtet Herbert Schneider. „Er sieht uns als eine gute Ergänzung an.“

Dieses freundliche Miteinander macht besonders Dieter Rossmann froh, denn bei Neugründungen von Gemeinden ist er anderenorts auch schon auf schroffe Ablehnung gestoßen. „Die Huder sind da viel offener“, hat der Theologe festgestellt.

Als offene Gemeinschaft und nicht als geschlossene Gesellschaft präsentiert sich auch die Freie Christengemeinde. „Bei uns soll sich jede Altersgruppe – von Wickelkindern bis zu Senioren – zu Hause fühlen. Wir sind keine Bedienkirche, jeder kann sich einbringen“, sagt Herbert Schneiders Frau Gabriela. Gottesdienste werden in lebendiger Art und Weise, im „amerikanischen Stil“ gefeiert: „Bei uns darf geklatscht und getanzt werden“, sagt Dieter Rossmann. Statt Orgelbegleitung gibt es Gitarrenmusik, auch Schlagzeug und andere Instrumente kommen zum Einsatz.

Froh ist die neue Gemeinde auch darüber, dass sie von Bürgermeister Axel Jahnz „herzlich willkommen“ geheißen worden ist. So darf sie ihre Gottesdienste, die zurzeit an jedem 2. und 4. Sonntag im Monat jeweils ab 10.30 Uhr stattfinden, im Kulturhof feiern.

Ab September kommt auch noch der 1. Sonntag im Monat hinzu. So schnell wie möglich sollen die Gottesdienste an jedem Sonntag abgehalten werden – daher ist die Gemeinde auf der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten im Huder Ortskern, die Platz für einen Versammlungsraum mit bis zu 100 Leuten bieten.

Nach der offiziellen Gemeindegründung soll nun auch bewusst die Öffentlichkeit gesucht werden: So präsentierte sich die junge Gemeinde bereits auf dem Huder Wochenmarkt und wies auf ihre künftigen Veranstaltungen hin: „Wir haben einen spannenden September“, kündigt Gabriela Schneider an. So sollen an einem See unter freiem Himmel zwei erwachsene Gemeindemitglieder getauft werden. Am Sonnabend, 27. September, ist ab 9.30 Uhr in der Klosterschänke ein Frühstück für Frauen geplant. Als Referentin wird Gaby Wentland, Vorstandsmitglied von „Christus für Europa“, zu Gast sein. Und am Freitag, 31. Oktober, soll im Forum der Peter-Ustinov-Schule ein „Lobpreis-Gottesdienst“ unter Beteiligung von Gemeinden aus der gesamten Region stattfinden.

Mehr Infos unter www.moment-mal-hude.de

Stephan Onnen Redakteur / Redaktion Oldenburg
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