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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Hude

Schützenfest: Gedanke an Fußbodenheizung hilft

14.05.2010

LINTEL Eventuellen Vorwürfen baute Gerold Schröder, Vorsitzender des Schützenvereins Lintel, sogleich vor: „Für das Wetter kann ich nichts“, versicherte er der imposanten Schützenschar, die am Donnerstagnachmittag auf dem Linteler Festplatz Aufstellung genommen hatte. Etwa 400 Mitglieder aus den Schützenvereinen Hurrel, Hemmelsberg-Altmoorhausen, Wüsting, Lintel, Hude, Langenberg, Vielstedt und Sandersfeld sowie Musiker der Spielmannszüge warteten ebenso gebannt wie fröstelnd darauf, dass Werner Claußen als Vorsitzender des Gemeindeschützenbundes die Ergebnisse des Königsschießens bekanntgab. Bis Claußen das seit dem 21. April gut gehütete Geheimnis lüftete, riet Gastgeber Gerold Schröder den Schützen: „Stellt Euch vor, Ihr steht auf einer Fußbodenheizung.“

Für Egon Schwarting, Ilse Wübker und René Blankemeyer hat sich das Warten besonders gelohnt: Ihre Namen rief Werner Claußen unter dem Jubel der jeweiligen Heimatvereine als neue Majestäten des Gemeindeschützenbundes aus. Sie hatten beim Königsschießen, bei dem nur ein Schuss auf die Wildscheibe abgegeben werden durfte, jeweils Volltreffer gelandet. Egon Schwarting vom Schützenverein Hude trägt nun die Königskette der Herren, sein 1. Adjutant ist Jürgen Schröder (Schützenverein Sandersfeld), der am Donnerstag beruflich verhindert war. Als 2. Adjutant fungiert Andreas Mehldau (Schützenverein Langenberg).

Bei den Damen freute sich Ilse Wübker (Langenberg) über die Königswürde. Ihr zur Seite stehen Marita Gäbel (Sandersfeld) als 1. Adutantin und Doris Zabrodsky (Hude) als 2. Adjutantin. Den Königstitel der Jugend sicherte sich René Blankemeyer (Sandersfeld). Martin Schwarting (Wüsting) wurde zum 1. Adjutanten, Marey Pieper (Wüsting) zur 2. Adjutantin ernannt.

Vor der Proklamation hatte Bürgermeister Axel Jahnz den hohen Stellenwert des Schützenwesens in der Gemeinde Hude betont. Die „großartige Kulisse“ der Schützenschar bestärkte ihn in der Hoffnung, dass die Schützenvereine ihre Nachwuchssorgen überwinden mögen. Froh zeigte sich der Bürgermeister darüber, dass sich das Schützenwesen nicht mehr „ungerechtfertigter Kritik, dort würden nur Waffennarren beheimatet sein“, ausgesetzt sieht: „Das ist nämlich völliger Quatsch.“ Jahnz dankte dem Lintelern für die arbeitsintensive Ausrichtung des Gemeindeschützenfestes.

An diesem Sonnabend wird das Linteler Schützenfest ab 20 Uhr mit einem großen Ball im Festzelt fortgesetzt. Gegen 21 Uhr ist dann noch einmal Spannung angesagt: Dann wird das neue Linteler Königshaus proklamiert. Anschließend will DJ Thomas Voigt die Gäste auf dem Tanzparkett ins Schwitzen bringen – ganz ohne Fußbodenheizung.

zeigte sich der Linteler Schützennachwuchs: Als Vereinsmeister wurden Viola Nähring (Kinder unter 12), Tjark Haverkamp (Jungschützen 12 bis 14 Jahre) und Michael Ahlers (Jugend, 15 bis einschließlich 21 Jahre) ausgezeichnet. Die Königswürde bei den Kindern errang die zehnjährige Christin Ahlers (56 Ringe), ihre Adjutantin ist Viola Nähring (40 Ringe). Bei den Jungschützen sicherte sich Dario Büscher (58 Ringe) die Königskette. Sein 1. Adjutant ist Sascha Nähring (58 Ringe, drei Ringe Abzug als Ex-König), als 2. Adjutant fungiert Roar Abel (57 Ringe).

Stephan Onnen Redakteur / Redaktion Oldenburg
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