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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Hude

TAG DES EHRENAMTES: Gläserner Dank für die Arbeit im Stillen

16.05.2006

HUDE Hudes Bürgermeister Axel Jahnz überreichte die Urkunden. Die Preisträger des Vorjahres übergaben die Wanderpokale aus Glas.

Von Matthias Kosubek HUDE - „Lass’ das Amt doch andren Dummen...“ zitierte am Sonntagabend im Forum der Peter-Ustinov-Schule am Huder Bach Ulrich von Maydell ein Gedicht von Wilhelm Busch, in dem dieser sich ironisch mit dem Ehrenamt beschäftigt hat. Die Männer und Frauen im Saal verstanden, was der Redner, nach eigenem Bekunden selbst seit zwei Jahrzehnten ehrenamtlich tätig, meinte: Sich unentgeltlich für die Gemeinschaft zu engagieren, bringt nicht automatisch Anerkennung.

Beim „Tag des Ehrenamtes“, der am Sonntag in Hude zum inzwischen achten Mal begangen wurden, wurde der Dank der Allgemeinheit jedoch öffentlich gemacht: In neun Kategorien wurden Urkunden und Preise vergeben, wurden Männer und Frauen geehrt, die ihre Arbeit oft im Stillen leisten. Ehe Bürgermeister Axel Jahnz in persönlich gehaltenen Worten die Leistungen der von einer Jury ausgewählten Mitbürger würdigte, ging Jury-Mitglied von Maydell auf das Ehrenamt im Allgemeinen ein. Vielfältige Motive führten zum Engagement: helfen zu wollen, etwas Sinnvolles zu tun. Am Ende habe auch der Engagierte selbst einen Eigennutz für sich und sein Leben. 36 Prozent der Bevölkerung seien ehrenamtlich tätig. Groß sei der wirtschaftliche Nutzen für die Gesellschaft. „Ich ziehe vor Ihnen allen meinen nicht vorhandenen Hut“, schloss von Maydell seine Lobrede.

Danach überreichten die Preisträger aus dem Vorjahr ihre gläsernen Wandertrophäen an die diesjährigen und erhielten dafür einen kleinen Erinnerungspreis. Jahnz überreichte die Urkunden und seine Assistentin Marlene Eichler Rosen. Der Huder Shantychor umrahmte die Feier mit Seemannsliedern, Aimo Hinrichs begeisterte mit seinen Künsten auf westafrikanischen Trommeln nicht nur das deutsche Publikum, sondern auch Felix Akakpo aus Togo. Zwei Mitglieder der Speelkoppel Lintel zeigten einen plattdeutschen Sketch von Loriot. Die Huder Agenda-Frauen sorgten vor und hinter den Kulissen für einen reibungslosen Ablauf.

Imme Schulte Strathaus für besondere Verdienste ausgezeichnet

In der Sparte Schützen wurde Heino Wiedau geehrt, mehr als 20 Jahre Vorsitzender des Schützenvereins Hemmelsberg-Altmoorhausen bei der Feuerwehr, in der Jagd- und Naturpflege, beim Weihnachtsmarkt und Kinderkarneval engagiert.

Im Bereich Landvolk wurde Heinrich Scholz aus Lintel ausgezeichnet, der zudem als Bezirksvorsteher seiner Bauerschaft tätig ist.

Im Bereich Soziales ehrte die Gemeinde Wilhelm Meyer, der seit fünf Jahrzehnten im Sozialverband Deutschland aktiv ist.

Jahrelang leitete Hella Bisanz die Speelkoppel Lintel. Sie wurde dafür in der Rubik Kultur geehrt.

Für ihr Engagement im Förderverein der Haupt- und Realschule und im TV Hude ging die Ehrung im Bereich Jugendarbeit in diesem Jahr an Lisa Aschmoneit. Gleich ein ganzer Verein wurde in der Sparte Natur ausgezeichnet: die Freunde des Hasbruchs.

In der Kategorie Sport ging die Ehrung an das Ehepaar Ilse und Ewald Wachtendorf vom Radfahrerverein Reiherholz.

Hudes Gemeindebrandmeister Frank Hattendorf wurde im Bereich Rettungswesen geehrt.

Für besondere Verdienste ging der diesjährige Preis an Imme Schulte Strathaus, die vor eineinhalb Jahren in Kirchkimmen ein Heimatmuseum eingerichtet hat. Da sie selbst nicht anwesend sein konnte, nahm ihr Bruder Dirk den Preis entgegen.

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