HUDE - HUDE/KOS - „Bornemanns Fuhren“ heißt das Waldstück zwischen Hohelucht, Lerchenstraße und Birkenweg in Hude. Gerne wird es von den Einwohnern, vor allem aus Hude-Süd, für Spaziergänge genutzt. Doch leider treiben dort auch Zeitgenossen ihr Unwesen und hinterlassen ihre Spuren, zum Ärger der Familie Bornemann, der ihr Privatwald am Herzen liegt, die sich aber auch um die Sicherheit sorgen.

So werden immer wieder große Kuhlen gegraben, um dort Lager oder Waldhütten einzurichten, vermutlich von Jugendlichen. Dabei wurden in jüngster Zeit auch mit dem Spaten Wurzeln von Bäumen beschädigt und Äste und Zweige abgesägt. Von der Gefahr für Spaziergänger ganz zu schweigen, die von solchen Gruben, die teilweise durch Grünzeug regelrecht „getarnt“ sind, ausgehen.

Ein anderes Ärgernis, so Dieter Bornemann, ist die illegale Entsorgung von Gartenabfällen in dem Waldstück. Offensichtlich glaubten manche Menschen, Äste, Zweige, Strauchschnitt und Laub in der Natur abladen zu können. Tatsächlich muss der auf dem Grundstück anfallender Grünabfall jedoch entweder in der braunen Tonne oder auf dem eigenen Komposthaufen entsorgt werden.

Die Bornemanns hoffen auf die Einsicht ihrer Mitbewohner oder aber auf Hinweise (Telefon 545), die auf die Spur der Täter führen.