Hude/Altmoorhausen/Oldenburg - Der rote Teppich war ausgerollt im Gewerbegebiet „An der Autobahn“ in Altmoorhausen. Hier luden die Unternehmen „Webber Performance“ und „High End Wrapping“ zu einem Sportwagenevent der Extraklasse ein. Dabei stellten sich die beiden Firmen mit dieser Benefizveranstaltung in den Dienst der Kinderkrebshilfe des ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes in Oldenburg.
Obwohl mit der Präsenz von Luxus-PS-Karossen angefangen von Bentley, Lamborghini, Ferrari bis hin zu Porsche, BMW und Mercedes der Hof von „Webber Performance“ mit Hinguckern am Band gespickt war, blieb der eigentliche Zweck, nämlich etwas gegen den Krebs, zu unternehmen, nicht verborgen.
Beide Firmen hatten innerhalb kürzester Zeit das Sportwagenevent als Benefizveranstaltung geplant, luden dafür 200 Gäste, darunter viel Promis ein und hatten sogar ein Mobiles Kasino in der Werkshalle mit Roulette aufbauen lassen.Webber Performance betreut Privatpersonen und Unternehmen beim Kauf und Verkauf von Gebraucht- und Neufahrzeugen im Segment der Luxus- und Oberklasse.
Prominente Gäste
Als einer der ersten prominenten Gäste schritt „Werder-Bremen-Zahnarzt“ Milan Michalides nebst Partnerin über den roten Teppich und zum Foto vor die Promiwand. Rund 150 Gäste waren es am Ende, die sich zur Benefizveranstaltung einfanden.
Spätestens als Moderator Rabih Rabea Hijazi, bekannt aus Mode und Fashion-Dates in Berlin und den Filmfestspielen in Cannes, den Zweck und das Ziel des Abends erläuterte, wurde für alle klar, worum es die nächsten Stunden gehen sollte.
Der Betrag wurde gesammelt für die Arbeit und damit Betreuung von schwerstkranken Kindern und Jugendlichen, die keine hohe Lebenserwartung mehr haben. Für die Kinderkrebshilfe waren Simone Dunai, Koordinatorin des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes der Hospizstiftung in Oldenburg sowie der Ehrenamtliche Kevin Dabitz vor Ort. „Wir versuchen immer bei den Patienten in deren Zuhause Hilfe anzubieten und die auch für die ganze Familie, denn die leidet genauso stark, wie der Betroffene“, erklärte Simone Dunai.
Zuvor hatte der Veranstalter und Gründer der Firma „Webber Performance“ Abdul Halim Wehbe, sich auf der Bühne über die starke Resonanz positiv geäußert. Er setzt sich stark für krebskranke Menschen ein, weil er selbst seinen Großvater durch die heimtückische Krankheit sehr früh verloren habe. Seitdem ist es sein Antritt, Menschen mit dieser Krankheit, insbesondere Kinder, zu unterstützten und ihnen wieder ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.
Schon eingangs, bei der Begrüßung, zeigten sich die Gäste großzügig. Die richtige Summe sollte dann aber im Spielcasino zusammen kommen. Gespielt wurde mit Jetons.
Spenden und Sieger
Zu gewinnen gab es dabei für alle „Spieler“ aber auch etwas. Den ersten Preis gewann derjenige, der die meisten Jetons angesammelt hatte: ein Wochenende mit Sportwagen aus dem Hause im Gegenwert von 2500 Euro.
Insgesamt kamen bei der Veranstaltung etwa 5000 Euro an Spenden zusammen, sagte Simone Dunai am Montag auf Nachfrage der NWZ. 4915 Euro seien am Sonntagabend bereits gezählt worden, so Michael Hoefs von Webber Performance. Da fehle aber noch eine Auswertung. Der genaue Betrag müsse allerdings noch im Laufe der Woche ermittelt werden.
