Hude - Von einem geliebten Menschen Abschied nehmen zu können, gehört zu den menschlichen Bedürfnissen. Es ist Bestandteil der Daseinsfürsorge, auch in Krisenzeiten Beisetzungen auf Friedhöfen zu ermöglichen. Im Friedwald in Hude gibt es dabei einige Dinge zu beachten.

Unter freiem Himmel sind Beisetzungen weiterhin gestattet. Um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen und die Sicherheit der Anwesenden zu gewährleisten, gelten auch im Huder Friedwald besondere Regelungen. Allen voran gilt das Abstandsgebot von zwei Metern.

Beisetzungen können nur im Kreis der engsten Angehörigen stattfinden. Wie viele und welche Personen genau teilnehmen dürfen, unterscheidet sich von Region zu Region, und kann sich mit neueren Verordnungen auch immer wieder ändern.

Wer im Trauerfall einen Baum als letzte Ruhestätte für den Verstorbenen aussuchen möchte, kann sich wie bislang von einem Friedwald-Förster durch den Wald führen lassen. Allerdings ist auch hier die Personenzahl begrenzt auf zwei Teilnehmer plus Förster.

Von den Friedwald-Förstern organisierte Waldführungen sind zurzeit nicht möglich, ebenso wenig Baumauswahl-Termine mit dem Förster in der Vorsorge, also ohne aktuellen Trauerfall. Interessenten können sich aber vormerken lassen und werden informiert, sobald Vorsorgetermine im Wald wieder möglich sind.

Fragen dazu beantwortet der Kundenservice, t  06155/ 84 84 00. Informationen über das Konzept oder Möglichkeiten der Vorsorge gibt es unter t  06155/84 81 00.