HUDE - HUDE/SP - Mit „standing ovations“ beklatschten die Mitglieder des FC Hude auf der Jahreshauptversammlung die von Karl-Heinz Auffarth in den vergangenen 50 Jahren geleistete ehrenamtliche Vorstandsarbeit. Während dieser Zeit kümmerte er sich, zunächst noch als Assistent, dann als erster Kassenwart, vorbildlich um die Finanzen des Vereins. In Anerkennung und Würdigung seiner Verdienste verlieh Bürgermeister Axel Jahnz den Wappenteller der Gemeinde Hude.
Jahnz erinnerte in seiner Laudatio daran, dass Auffarth nach dem Kriege in jungen Jahren damit angefangen habe, Pionierarbeit für den Fußball zu leisten. Mit schöpferischer Tätigkeit und minimalen Geldern sei es ihm gelungen, den FC Hude mit aufzubauen. Daneben habe sich Auffarth als Betreuer und „großartiger Verfechter“ für die Jugendarbeit eingesetzt. Wichtig sei ihm neben dem Sport vor allem auch das soziale Umfeld und die Zusammengehörigkeit gewesen.
Weiter sprach Jahnz die guten Charaktereigenschaften Auffarths an: „Er kann gut zuhören und überzeugen, ist vertrauensvoll und kann organisieren.“ Dabei habe er sich nie in den Mittelpunkt gestellt. Solch ein Engagement sei allerdings nicht möglich, wenn das Familienleben nicht funktioniere. Deshalb galt der Dank auch Hilde Auffarth, die dafür einen Sonderapplaus bekam. Mit Genugtuung vernahm Karl-Heinz Auffarth die Worte des Bürgermeisters: „Das Waldstadion bleibt, wo es bis heute ist“.
Die 50-jährige Tätigkeit von Auffarth verglich Jahnz mit einem Fußballspiel. Ein Fußballspiel dauere 90 Minuten – das wären 292 000 Spiele am Stück. Würdigende Worte sprachen auch der Vorsitzende des Kreissportbundes, Peter Ache, und Manfred Nolte als Vertreter des Fußballverbandes Oldenburg-Land.
Auf Antrag der Versammlung wurde Karl-Heinz Auffarht zum ersten Ehrenmitglied in der Geschichte des FC Hude ernannt. Mit bewegenden Worten bedankte sich Auffarth für die Ehrung. Er sei in „behüteter Jugend“ im Verein aufgewachsen und dort groß geworden. Es gebe für ihn nur positive Erinnerungen. Während der langen Zeit habe er mit sieben Vorsitzenden zusammengearbeitet. Natürlich bedankte sich der Jubilar auch bei seiner Frau Hilde für ihre Unterstützung und ihr Verständnis in all den Jahren.
