• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Hude

Erweiterung Förderschule In Hude: Ein schlüssiges Verkehrskonzept fehlt

28.09.2020

Hude Bei einer Gegenstimme des Bürgermeisters und drei Enthaltungen hat der Huder Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung den Bebauungsplan „Gemeinbedarfsfläche Ulmenstraße/Sonnenweg“ als Satzung beschlossen. Damit ist der Weg frei für zwei Bauvorhaben. Zum einen will der Landkreis die ehemalige katholische Schule abreißen und dort einen Erweiterungsbau für seine nur wenige Meter entfernte Förderschule Vielstedter Straße realisieren. Zum anderen ist gleich nebenan, am Waldorfkindergarten Sonnenweg, eine bauliche Erweiterung geplant.

Probleme nicht zu lösen?

Bürgermeister Holger Lebedinzew machte keinen Hehl daraus, dass er mit der derzeitigen Planung unzufrieden sei. Laut Lebedinzew fehlt ein schlüssiges Konzept des Landkreises für den Schul-Erweiterungsstandort an der Ulmenstraße/Ecke Sonnenweg, was die ohnehin schon angespannte Verkehrssituation auf der Ulmenstraße angeht. Eine Lösung ist aus Lebedinzews Sicht schwer möglich. Der Bürgermeister sieht den Kreis in der Pflicht, befürchtet aber, dass die Gemeinde mit dem Problem am Ende allein dasteht.

Die Ulmenstraße ist eine wichtige innerörtliche Verkehrsachse, gerade auch für Schülerinnen und Schüler der Oberschule, die zwischen dem Hauptstandort und der Außenstelle Hohelucht pendeln. Die Hol- und Bringverkehre mit Kfz am jetzigen Förderschul-Hauptstandort Ulmenstraße sind schon jetzt erheblich. „Die notwendigen Regelungen hinsichtlich des Hol- und Bringverkehrs für die Schüler und Schülerinnen der Förderschule werden durch den Landkreis Oldenburg getroffen und soweit möglich auf dem Schulgelände abgewickelt“, heißt es in den Erläuterungen zum Bebauungsplan.

Den Standort der Förderschule des Kreises weiter auszubauen, sei gut für den Ort Hude, sagte dazu Dirk Vorlauf (CDU). Er halte das Verkehrsproblem für gestaltbar.

Die SPD habe von Anfang an auf die gravierenden Verkehrsprobleme hingewiesen, sagte Ulrike Janz-Janzen. Der Landkreis sollte erklären, wie er sich das vorstelle mit den Parkplätzen und den Haltestellen.

Erstes Zugriffsrecht

Es habe immer geheißen, dass dem Landkreis beim Verkauf des ehemaligen Schulgrundstücks durch die Gemeinde Hude ein erstes Zugriffsrecht einzuräumen sei, betonte Peter Zwiener (SPD) – weil es schon eine Schule dort gab.

Deshalb hatte die Gemeinde seinerzeit auch schnell umentschieden, und das frei werdende Grundstück an der Ulmenstraße nicht mehr für Wohnbebauung vorgesehen, sondern an den Landkreis verkauft. „Schnellschüsse, die sich leider so auswirken“, sagte Michael Grashorn (Grüne) dazu in der Ratssitzung.

Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
Rufen Sie mich an:
04408 9988 2721
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Weitere exklusive Plus-Artikel

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.