HUDE - „Es lebe Hude, es lebe Europa!“ – mit diesen Worten überreichte Danuta Jazlowiecka am Sonnabend die Europafahne an Hudes Bürgermeister Axel Jahnz. Die Vorsitzende des Unterausschusses für den Europapreis würdigte damit das langjährige Bemühen Hudes um Völkerverständigung. Die Klostergemeinde ist eine von 19 europäischen Kommunen, die diese Auszeichnung in diesem Jahr zu teil geworden ist. „Der heutige Tag ist ein Höhepunkt in der Geschichte unserer Gemeinde“, jubelte Jahnz, der das mit Goldfransen versehene Tuch mit großem Stolz entgegennahm. „Dass wir in diesem Jahr dabei sind, ist ein großes Stück Arbeit gewesen – dafür ist die Freude jetzt umso größer.“
Wie zur Bestätigung des europäischen Engagements konnte Jahnz Glückwünsche in vier Sprachen entgegennehmen – alle Partnergemeinden hatten Vertreter entsandt. Für Kröpelin gratulierte der neue Bürgermeister Hubertus Wunschick, für Nowe Miasto Lubawskie Anita Kopieczynska. „Dank Hude haben wir viele Freunde in Europa gewonnen“, sagte die polnische Bürgermeisterin. „Wir sind stolz darauf, dass die Zusammenarbeit, die von Hude initiiert wurde, von der EU belohnt worden ist.“ Als „treibende Kraft“ der Austauscharbeit bezeichnete Pierre Cerqueus, der stellvertretende Vorsitzende des Partnerschaftskomitees von Arnage, die Gemeinde Hude, namentlich hob er die Verdienste von Uwe Schubert hervor. Die Europafahne sei ein Symbol für die Qualität des Huder Engagements, lobte der Franzose. Dass man zu so einem Anlass vereint sei, führte Fiume Venetos stellvertretender Bürgermeister Francisco Beninca auf die „Kraft und Nachhaltigkeit“ zurück, mit der sein Huder Amtskollege die Partnerschaft
vorantreibe.
Auch Landrat Frank Eger zeigte sich stolz auf die Gemeinde Hude, die dazu beigetragen habe, dass Europa nicht nur auf dem Papier, sondern in den Herzen der Bürger existiert.
Bürgermeister Axel Jahnz gab das Lob an die Huder weiter: Er dankte allen, die sich in die Partnerschaftsarbeit einbringen und für ein Gesamtbild sorgen, das von Freundschaft und Vertrauen geprägt sei. Dank gebühre auch den Partnerstädten, die alle ihren Anteil an der Verleihung der Europafahne haben. Das edle Tuch soll nun einen würdigen Platz im Rathaus-Foyer bekommen.
Die Zeremonie fand im Rahmen des Bürgerfestes statt. Vor dem offiziellen Akt sang Martin von Maydell mit seinem Chor die Europa-Hymne „Ode an die Freude“.
Mehr Bilder unter: www.NWZ
online.de/fotogalerie-landkreis
