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KREISZELTLAGER Essen sorgt für gute Stimmung

BJÖRN VÖLLMAR

HUDE/GANDERKESEE - Ohne Mampf kein Kampf, besagt eine alte Binsenweisheit. Das bedeutet: Wenn das Essen gut ist, ist auch die Stimmung gut. Beim Kreis-Zeltlager der Jugendfeuerwehren am Huder Bach ist die Verpflegung in der Mensa der Schule hervorragend, berichtet Kreis-Jugendfeuerwehrwart Werner Mietzon. Entsprechend seien die Teilnehmer mit vollem Einsatz bei der Sache.

Das Lager ist in zwei Zeltdörfer unterteilt: „Altmoorhausen“ und „Wüsting“, jeweils mit Platz für acht Wehren. Jede Wehr – so auch die aus Ganderkesee, Bookholzberg, Falkenburg und Schierbrok – hat ein Holzschild mit ihrem Namen vor dem Eingang ihres Platzes angefertigt. Alles wirkt nach den ersten Tagen schon sehr häuslich. Zwischen den Spielen und in den Ruhepausen spielen die Teilnehmer Karten, schnacken oder werfen einen Blick in die Lagerzeitung, um sich über die jüngsten Ereignisse zu informieren.

Bereits Sonntagnachmittag begannen das Volleyball- und das Fußballkicker-XXL-Turnier. Beide Veranstaltungen wurden Montagvormittag fortgesetzt. Am Nachmittag fuhr dann die Hälfte der Teilnehmer nach Bremerhaven, um sich das Schifffahrtsmuseum oder den Zoo am Meer anzusehen, während die übrigen die Zeit nutzten, um sich auszuruhen oder am Schwimmwettbewerb teilzunehmen.

Größere Verletzungen gab es noch nicht, berichtet Dennis Schweigert vom DRK. Leichtere Blessuren wie Prellungen, umgeknickte Füße und Insektenstiche blieben jedoch nicht aus.

20 Helfer um Werner Mietzon organisieren das Lager. Auch für das Kreiszeltlager 2011 hat das Team schon eine Idee: Es soll in Oldenburg stattfinden, so Mietzon. „Wir wollen noch enger mit den Oldenburger Wehren zusammenarbeiten, von denen zwei hier sind.“

Zeltlager ist Mittwoch für Besucher geöffnet

Einblicke ins Lagerleben

gewährt an diesem Mittwoch der „Tag des offenen Zeltlagers“. Gefeiert wird das 30-jährige Bestehen der Kreis-Jugendfeuerwehr. Zunächst treten die Jugendwehren um 14.30 Uhr auf den Stufen vor der Halle am Huder Bach an. Nach mehreren Grußworten blickt der frühere Kreisbrandmeister Ernst-August Müller auf die Geschichte der Kreis-Jugendfeuerwehr zurück.
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