HUDE/GANDERKESEE - HUDE/GANDERKESEE/KOS - „Es war beeindruckend“, schwärmte Hudes stellvertretender Bürgermeister Horst Siemers über den ersten Segelflug seines Lebens, den er am vergangenen Sonntag absolvierte. Zwar sei die Fernsicht nicht allzu gut gewesen, aber der zehnminütige Rundflug über Ganderkesee (rund um den Steinkimmer Fernsehturm) habe ihm sehr gefallen.
Siemers war Gast des Luftsportvereins (LSV) Hude, der seit dem vergangenen Jahr auf dem Ganderkeseer Flugplatz ein neues Domizil gefunden hat (die NWZ berichtete). Der Vorsitzende des LSV, Heinrich Schnieder, hatte Siemers (ebenso wie den Ganderkeseer Bürgermeister Gerold Sprung) zum Flug eingeladen. So bestieg Siemers den hinteren Sitz des Schulungsflugzeugs KA 7, Schnieder als Pilot den vorderen.
Was Siemers nicht wusste: Er hatte gegen ein ungeschriebenes Gesetz der Segelflieger-Gilde verstoßen. Nach der geglückten Landung griff sein Pilot zur Schere und schnitt ihm den Schlips ab. In ein Segelflugzeug, so wurde er belehrt, steigt man nicht mit Krawatte. Sprung war übrigens mit offenem Kragen erschienen.
