HUDE - HUDE/LD - In jüngster Zeit haben Grundstücksbesitzer und „kaminholzinteressierte“ Bürger mehrfach eigenmächtig und widerrechtlich Bäume, Sträucher und Hecken in öffentlichen Seitenräumen der Gemeindestraßen und -wege abgeholzt. Das beklagt die Gemeindeverwaltung in einer Pressemitteilung. Eine derartige Vorgehensweise könne die Gemeinde Hude nicht dulden. Solchen Fällen werde konsequent nachgegangen und Schadenersatz verlangt. Gegebenenfalls werde zusätzlich auch eine Ersatzaufforstung gefordert.

Oftmals werde als Entschuldigung angeführt, dass die Grenzverläufe zwischen den privaten und öffentlichen Flächen nicht bekannt gewesen seien. Die Gemeinde Hude weist darauf hin, dass jeder, der Abholzungsarbeiten vornehmen will, sich vorher über die Eigentumsverhältnisse Klarheit verschaffen müsse. Maßgeblich seien die katasteramtlichen Grundbuchgrenzen. Im Zweifelsfalle sollten, wenn öffentliches Straßenbegleitgrün an private Flächen grenzt, die beabsichtigten Holzfällmaßnahmen mit der Gemeinde Hude, 04408/921368, abgestimmt werden.