HUDE - Thomas Settelmeier von der Gemeinde zeigte sich zufrieden mit der Beteiligung. Im kommenden Jahr hofft man auf noch mehr Helfer.
Von Matthias Kosubek
HUDE - Papier, Flaschen, Getränkedosen, aber auch eine Matratze, ein Fahrrad, ein Autoreifen und allerlei Metallschrott wurde am Sonnabend in Hude an Wegeseitenrändern und in Grünanlagen gefunden und füllten am Ende die Pritschen zweier Kleinlastwagen des Huder Baubetriebshofes.Annähernd 30 freiwillige Helfer – Frauen, Männer und Jugendliche – hatten sich am Morgen um 9.30 Uhr beim Rathaus eingefunden, um sich an der erstmals im Kernort Hude organisierte Aktion saubere Landschaft zu beteiligen. Die meisten hatten sich schon vorher angemeldet, einige kamen spontan. Zwar hatte es in den vergangenen Jahren immer wieder kleinere Säuberungsaktionen im Ort Hude gegeben, zum Beispiel von Mitgliedern der Aktionsgemeinschaft für Hude (AGfH).
Dieses Mal hatte jedoch Bürgermeister Axel Jahnz alle Bürger zu einer Gemeinschaftsaktion aufgerufen, wie sie in den Bauerschaften der Gemeinde schon seit Jahren üblich ist. Leider konnte Jahnz wegen eines dringenden privaten Termins nicht selbst mit anpacken. Stellvertretender Fachbereichsleiter Thomas Settelmeier zeigte sich erfreut über die Resonanz, dankte den Helfern im Namen der Gemeinde und sprach die Hoffnung aus, dass die Zahl der Freiwilligen im kommenden Jahr noch größer sein werde.
Mit dabei waren auch mehrere Ratsmitglieder und natürlich die AGfH-Riege.
Organisiert wurde das Großreinemachen von Baubetriebshof-Leiter Detmar Claußen und Gunda Wieting vom Bauamt. Auch mehrere Bauhofmitarbeiter machten freiwillig mit. Zweieinhalb Stunden zogen die Bürgerinnen und Bürger durch den Ort, um denjenigen Unrat einzusammeln, den weniger umweltbewusste Zeitgenossen hinterlassen haben. Die beiden Bauhof-Kleinlaster fuhren durch den Ort und luden die gefüllten blauen Müllsäcke auf. Einiges wurde auch im Kofferraum von Privatautos zum Bahnhofsvorplatz gebracht.
Am Ende ließen sich die Helfer eine deftige Erbsensuppe schmecken und löschten ihren Durst mit Bier und Erfrischungsgetränken.
