HUDE - Die Gemeinden Hude und Ganderkesee liegen im Zentrum der Metropolregion Bremen-Oldenburg, sind optimal durch die A 28 angebunden, verfügen über einen S-Bahn-Anschluss. Zum Flughafen Bremen, zu den Universitäten, Fachhochschulen und Instituten in Oldenburg und Bremen gibt es kurze Wege. Jedoch: „Diese Standortvorteile werden bisher viel zu wenig genutzt“, beklagt sich Hudes SPD-Fraktionschef Heiko Aschenbeck. Es gebe nur eine geringe Vernetzung, kein eigenes Profil und kein gemeinsames Marketing.
Das möchte die SPD ändern: Eine große Chance sehen die Sozialdemokraten in der vom Landkreis Oldenburg beschlossenen Beteiligung an der Gründung des Vereins „Wachstumsregion Hansalinie“. Der Landkreis, so Aschenbeck, wolle den Schwerpunkt „Umweltschonende Technologien“ abdecken – für diesen Bereich seien erhebliche Fördermittel in Aussicht gestellt worden.
„Unser Standort ruft förmlich danach, an dem Projekt mitzuwirken, ein eigenes Profil für den Gewerbestandort zu entwickeln und die Vernetzung der Betriebe, Kommunen sowie Universitäten, Fachhochschulen und Institute in Oldenburg und Bremen voranzutreiben“, betont Aschenbeck. An der Achse Bremen-Oldenburg habe man viele Firmen, die sich mit umweltschonenden Technologien auseinandersetzen. Wünschenswert wäre für Aschenbeck, auch hier so wie in Emstek ein „Haus der Zukunft“ als Demonstrationsobjekt zu errichten oder ein ähnliches Projekt wie das Bioenergiedorf Jühnde aufzubauen. Auch die inzwischen etablierte Messe „Landtage Nord“ passe hervorragend zu dem Vorhaben.
Die SPD möchte die Themen Gewerbeentwicklung und „Wachstumsregion Hansalinie“ gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Landkreis Oldenburg, Hans-Werner Aschoff, im Huder Wirtschaftsausschuss beraten wissen. Auf die Tagesordnung der an diesem Donnerstag stattfindenden Sitzung hat es das Thema indes nicht mehr geschafft. Es soll aber auf jeden Fall noch vor der Sommerpause in einer zusätzlichen Ausschuss-Sitzung behandelt werden, kündigte der Wirtschaftsförderer der Gemeinde, Roland Arndt, an.
