HUDE - Die Senioren-Union hat 32 Mitglieder. Diese brauchen nicht der Mutterpartei CDU anzugehören. Auch Gäste sind willkommen.

Von Matthias Kosubek

HUDE - Drei Frauen stehen weiterhin an der Spitze der Huder Senioren-Union. Auf der Jahreshauptversammlung, die am Montag in der Gaststätte Burgdorf stattfand, wurden Vorsitzende Elisabeth Bieler, ihre Stellvertreterin Christa Deutsch sowie Kassenwartin und Schriftführerin Waltraud Unger in ihren Ämtern bestätigt. Dazu der CDU-Landtagsabgeordnete Thorsten Thümler, der die Wahl leitete: „Sie brauchen keine Frauenquote“. Als Besitzer fungieren weiterhin Heinz Fischer, Günther Harms. Neu gewählt wurde Werner Haferkamp. Zur neuen Kassenprüferin wählte die Versammlung Änne Weber.

32 Männer und Frauen gehören zurzeit der Vereinigung an. In ihrer Bilanz der vergangenen zwei Jahre erinnerte Bieler an Referenten wie die Kreisaltenpflegerin Christa Meenken, die CDU-Bundestagabgeordnete Vera Dominke, den Landtagsabgeordneten Thümler oder Dr. Ulrich Wilke und Themen wie „Die Stunde Null in Hude“, „Freiherr-von-Münnich“, „Patientenverfügung“ oder „häusliche Krankenpflege“. Ausflüge führten zur Bibelscheune nach Falkenburg, durch die Gemeinde Hude, nach Barßel, Bad Zwischenahn oder an die Nordsee.

Lobend erwähnte Bieler das Engagement der Ratsfrau Christa Deutsch für die Belange der älteren Generation im Gemeinderat sowie das von Paul-Heinz Pung im Seniorenbeirat. Den Kontakt zur Jungen Union wolle man weiter pflegen. So sei eine gemeinsame Veranstaltung zum Thema „Ernährung“ geplant. Am 24. Juni organisiert die Hatter Senioren-Union eine Fahrt auf der Weser, an der sich auch die Huder beteiligen können. Weiter ist in diesem Sommer ein Besuch des Dorfmuseums in Kirchkimmen geplant.

In Vertretung für die erkrankte Waltraud Unger legte Pung den Kassenbericht vor. Da kein Mitgliedsbeitrag erhoben wird, finanziert sich die Gruppe durch Spenden und den Zuschuss der Gemeinde.

Thümler wies darauf hin, dass die vor 17 Jahren von Helmut Deutsch in Hude ins Leben gerufene Senioren-union die einzige politische Gruppierung älterer Menschen sei, die kontinuierlich existiert und gearbeitet habe. Um Mitglied zu sein, muss man nicht der Mutterpartei CDU angehören. Auch Gäste sind bei den Veranstaltungen und Aktivitäten gern gesehen.