HUDE - HUDE/EIC - Zur Diskussion um den Ausbau der Holler Landstraße meldet sich Hudes Bürgermeister Axel Jahnz in einer Pressemitteilung zu Wort. Er wirft der CDU-Landesregierung schwerwiegende Fehler vor. Während des gesamten Wahlkampfes sei die Stärkung des ländlichen Raumes als elementar eingebracht und der vorherigen Landesregierung eine Realisation des Vorhabens nicht zugetraut worden, so Jahnz. Den Wählern sei vor Ort mitgeteilt worden, dass dieses Projekt nach einem Regierungswechsel in kürzester Zeit angegangen werden würde. „Ein Trugschluss, wie sich erweist“, sagt Jahnz.

„Besonders interessant“ empfinde er die Vorgehensweisen der Landtagsabgeordneten Karl-Heinz Bley (CDU) und Christian Dürr (FDP). „Während Dürr mich direkt informierte – so ist es auch üblich – suchte der Fraktionsvorsitzende der hiesigen CDU, Gerrit Menkens, mit Bley auf einem Pressetermin nach Finanzierungsmöglichkeiten“, beklagt sich der Huder Bürgermeister. Das Ratsmitglied Wilfried Siems (CDU) habe auf der letzten Ratssitzung „zum Glück deutlich gemacht, dass das Land zahlen muss und nicht wieder in die Taschen unserer Gemeinde gegriffen wird. Dafür danke ich ihm auch.“

Ferner weist Jahnz darauf hin, dass „diese Maßnahme schon seit mehr als 20 Jahren unnötigerweise aufgeschoben wird.“ Hier sei eine klassische Fehlpolitik des Landes hinsichtlich der Wirtschaftsförderung und der Sozialpolitik erkennbar. „Aber so ist es nun einmal“, meint Jahnz. „Im Wahlkampf wird gern das Mikrofon für den ländlichen Raum aufgedreht, und hinterher folgt dann kleinlaut der Abgesang.“ Wenigstens habe der Landtagsabgeordnete Dürr Rückgrat bewiesen.

„Wir werden weiterhin für die Umsetzung der Maßnahme in Wüsting kämpfen“, verspricht Jahnz, „und das heißt für mich, im Jahr 2006.“