Hude/Hurrel - Was im Frühjahr schon einmal besten Anklang fand, führte am Mittwochabend gut 60 Freunde der plattdeutschen Sprache erneut in das Seminarhaus Lichtblick am Sandersfelder Weg 2.
Nach einem Drei-Gänge-Menü, das auf Wunsch vorher im vegetarisch geführten Seminarhaus von Barbara Wurmsee eingenommen werden konnte, begleitet durch Klaviermusik von Martin Eilers, war der Seminarraum idealer Veranstaltungsplatz für den plattdeutschen Abend.
Carsten Möhlenbrock, Plattdeutsch-Beauftragter der Gemeinde Hude, freue sich über den guten Zuspruch. Er war nicht alleine ins Seminarhaus gekommen. Mit dabei war auch Fentke Stolle, Gewinnerin von „Ganderkesee sucht den Super-Plattfuß“ und „Plattdüütsch Lääswettstriet“ in Niedersachsen.
Auch die beiden erfahrenen Plattsnacker Brigitte Schröder und Edith Buskohl ließen mit ihren ausgewählten Geschichten um Land und Leute, Menschen und Begebenheiten auch den zweiten Leseabend zu einem besonderen Hörgenuss werden.
Den Auftakt machte Edith Buskohl. Sie hatte eine besinnliche Weihnachtsgeschichte von Pastor Heinrich Kröger ausgewählt, der sich wissenschaftlich mit dem Thema „Plattdeutsch in der Kirche“ beschäftigt, aber auch als Autor auftritt. Zu hören war daneben der Beitrag „De Tannenbaum“ von Jan Bunger und viele weitere Geschichten. Es war ein unterhaltsamer Abend für die Fans des Plattdeutschen, die nicht an Beifall sparten. Zum Abschluss fehlten auch nicht ein Weihnachtsgedicht und das Singen passender Lieder zum Weihnachtsfest.
