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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Hude

Vereinsführung wendet drohende Auflösung ab

12.09.2018

Hude Die drohende Auflösung des Vereins Kinderaugen Hude e. V. scheint abgewendet. Das wurde am Montagabend beim Mitgliederabend im Kulturhof durch den Vorsitzenden Franz-Herbert Bunjor deutlich.

Schon vor zwei Jahren hatte Bunjor den Wunsch geäußert, die Vereinsführung in jüngere Hände zu übergeben. Doch ein Nachfolger für den Vorsitzenden war bislang nicht in Sicht. Deshalb gab der Vorstand in der jüngsten Jahreshauptversammlung bekannt, dass eine neue Vereinsführung bis Ende Januar 2019 gefunden werden müsse – ansonsten drohe die Auflösung. Bunjor hatte mit Rechtsanwaltsberatung inzwischen die Weichen in diese Richtung gestellt.

Gespräche notwendig

„Es sieht jetzt aber doch wohl so aus, dass wir einen neuen Vorsitzenden bekommen werden. Diese Nachricht hat mich vor 14 Tagen ereilt“, sagte der Vorsitzende. Den Namen hielt Bunjor allerdings noch unter Verschluss. Nur so viel gab er Preis: es handele sich um ein Vereinsmitglied. „Es sind noch Gespräche notwendig. In der nächsten Mitgliederversammlung hoffe ich, eine Erfolgsmeldung und damit einen Nachfolger präsentieren zu können“, sagte Bunjor.

Die Vorgehensweise des Vorsitzenden führte bei den anwesenden Vereinsmitglieder jedoch zu Unmut. „Die Nachfolge ist noch nicht soweit gediehen, als dass man sie veröffentlichen könnte“, bat Bunjor derweil um Verständnis. Neben dem Vorsitzenden müsse zudem auch die Nachfolge im Amt des Kassenwartes gelöst werden.

Fortschritt im Kosovo

Weitaus mehr Raum nahm an diesem Abend aber der Bericht über den Bau einer Schule für geistig und körperlich behinderte Kinder (Leicht- und Schwerstbehinderte) in Gllamnik (Kosovo) ein. Dort wurde mit dem Bau im Juli dieses Jahres unter dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ begonnen.

Mit der Fertigstellung rechnet der Verein im November. Drei Klassenräume plus Sanitär-Einrichtung und Nebenräume entstehen dort. Die Schülerzahl ist inzwischen von 33 auf 80 angewachsen. Das Einzugsgebiet ist etwa so groß wie der Landkreis Oldenburg.

Ungewöhnliches Schulprojekt

Das Vorhaben wird mit einem Betrag von 20 000 Euro durch Spenden sowie Eigenanteilen des Verein sichergestellt. 12 000 Euro an Spenden gingen ein. Dazu kamen jetzt noch einmal 2777,77 Euro aus dem Erlös von „Flo’s Bikertreff“.

Bunjor dankte dem zweiten Vorsitzenden Afrim Zugoli, der den Kontakt hält und durch sein Engagement vor Ort hilft, das Vorhaben umzusetzen sowie dem dortigen Leiter Ajet Ajeti der angrenzenden Regelschule. Nur so war das Genehmigungsverfahren für das ungewöhnliche Schulprojekt überhaupt möglich.

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