Hude - Bald ist es möglich, sich mit Hilfe einer virtuellen 3-D-Rekonstruktion der riesigen Klosterkirche in die Zeit zurückversetzen zu lassen, als die Zisterzienser in Hude lebten. Der Huder Christian Klonz-Croonshagen hat eine virtuelle 3-D-Konstruktion des Innenraumes am Computer erstellt und bietet so das Erlebnis, die Klosterkirche, von der heute nur noch die Ruinen vorhanden sind, auf besondere Weise zu erkunden.
Am Sonntag, 13. Mai, wird diese Animation, die das mächtige Bauwerk zum Leben erweckt, erstmals im Klostermuseum präsentiert. „Christian Klonz-Cronshagen hat sehr viel Arbeit in diese Rekonstruktion gesteckt“, berichtet der Vorsitzende der Freunde des Klosters, Wolfgang Schaller. Anlässlich der Eröffnung einer Ausstellung über die Arbeit der archäologischen Denkmalpflege der Oldenburgischen Landschaft, ist die Vorstellung der 3-D-Computergrafik ein Höhepunkt. Der Präsident der Oldenburgischen Landschaft, Thomas Kossendey, wird die Ausstellung um 11.15 Uhr eröffnen. Dr. Jörg Eckert, Leiter der Archäologischen Arbeitsgemeinschaft, der frühere Grabungen in Hude begleitet hat, wird einen Fachvortrag halten. Der Eintritt ist frei. Alle sind herzlich willkommen.
