HUDE - Am Mittwoch, 19. Mai, steht der Entwurf des neuen Flächennutzungsplanes erneut auf der Tagesordnung des Ausschusses für Gemeindeentwicklung und Umwelt. Im April hatte der Ausschuss eine Entscheidung vertagt, nachdem es keine Einigung über das Ausmaß von Ausgleichsflächen, mit denen Eingriffe in Natur und Landschaft kompensiert werden sollen, erzielt werden konnte.
Die CDU-Fraktion wartet nun mit einem neuen Antrag auf, der den Sorgen und Ängsten von Landwirten Rechnung trägt, die sich in ihren Entwicklungsmöglichkeiten eingeschränkt sehen. Ratsherr Bernhard Wolff verweist dabei auf das neue Bundesnaturschutzgesetz, das die Inanspruchnahme von landwirtschaftlichen Wirtschaftsflächen zurückstellt, wenn gleichwertige Kompensationsmöglichkeiten vorliegen. Diese gelte es auszuschöpfen, so die CDU.
Die Christdemokraten beantragen, die „Suchräume“ für potenzielle Ausgleichsflächen zu reduzieren. So sollen die landwirtschaftlichen Flächen im Hurreler Sand (mit Ausnahme des Überschwemmungsgebietes an der Kimmer Bäke) sowie Ackerflächen an der Brookstraße und entlang der Nordenholzer Straße gestrichen werden. Außerdem wird beantragt, den Suchraum entlang des Holler-Wittemoores in das Naturschutzgebiet zu verlagern.
Der öffentliche Teil der Sitzung des Ausschusses für Gemeindeentwicklung und Umwelt beginnt am Mittwoch um 16 Uhr im Feuerwehrhaus.
