HUDE - Der Huder Wirtschaftsausschuss hat das Projekt „Kuhpol“ entgegen der Empfehlung der Verwaltung doch noch nicht zu den Akten gelegt: Auf Antrag von Bernhard Wolff (CDU) wurde empfohlen, einen Aufschub bis zum Jahresende zu gewähren. Dagegen stimmten Marlies Pape und Thomas Renken (FDP), die für einen sofortigen Ausstieg plädierten. Ausschussvorsitzender Heiko Aschenbeck (SPD) und Anke Horstmann-Werpup (LBfH) enthielten sich. Wolff setzt auf Gespräche mit der Landesvereinigung der Milchwirtschaft und mit der Metropolregion, um konzeptionell und inhaltlich an dem mit Baukosten von 3,6 Millionen Euro kalkulierten Veranstaltungs- und Museumszentrum „Kuhpol“, für das Hude als Standort vorgesehen ist, zu arbeiten. Während für Marlies Pape das Projekt „eine Nummer zu groß“ ist, fand es Ulrike Janz-Janzen (SPD) „jammerschade“, wenn es zu Grabe getragen werden würde: „Vielleicht bekommen wir ja einen Mini-Kuhpol.“
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