HUDE - Bereits im November hatte man sich mit dem Thema beschäftigt. Nunmehr wurde die „Vision 2020“ in Arbeitsgruppen behandelt.

Von Johannes Hillje

HUDE - Als „Herzensangelegenheit“ bezeichnete Hudes Bürgermeister Axel Jahnz das Tagesseminar „Soziale Gesellschaft“ im Rahmen zum Leitbild für die Gemeinde Hude. Bei der Begrüßung der 15 Teilnehmer am Sonnabend morgen im Huder Rathaus wies Jahnz darauf hin, dass man den gesamten Vorgang nun „vertiefen“ müsse. Die Bürger müssten dabei mitgenommen werden, der Prozess solle „von unten nach oben verlaufen“.

Zunächst informierten Rolf Schütz und Hermann Konermann von der Regio-Volkshochschule Ganderkesee-Hude, welche im Auftrag der Gemeinde die Federführung bei der Leitbild-Entwicklung übernommen hat, die Teilnehmer von Verbänden und Mitglieder des Gemeinderats über die Aspekte der ausgearbeiteten „Vision 2020 – soziale Gesellschaft“ und die Ergebnisse des vorangegangenen Workshops im November. Der dritte Punkt des Arbeitsplans des Sozialworkshops sah eine Arbeit in Kleingruppen vor.

Mit den Worten „Hude ist sicherlich zum Malen schön, in Hinblick auf den demographischen Wandel muss alerings noch einiges getan werden“, entließ der Moderator des Seminars, Helmut Albrecht, die Teilnehmer in die Arbeitsgruppen. Wichtigste Aufgabe war es dabei, konkrete Maßnahmen für die erarbeiteten Handlungsfelder zu formulieren, um die strategischen Ziele, wie z. B. die Verbesserung der Lebenssituation von Menschen mit Einschränkungen, zu erreichen. Das Wohlergehen aller Bürger stehe im Mittelpunkt der gesamten Arbeit. Die Resultate wurden anschließend im Plenum diskutiert und sollen später dem Huder Gemeinderat zur Abstimmung vorgelegt werden.

Bis zum Nachmittag dauerte das Seminar im Sitzungssaal des Rathauses an. Fortgesetzt wird die Workshopreihe noch vor der Sommerpause mit weiteren Veranstaltungen. Außerdem begann diese Woche eine Vortragsreihe, die ebenfalls zur Weiterentwicklung des Leitbildes der Gemeinde dienen soll.