Hude - Gute drei Stunden hat sich der TV Hude am Samstag im letzten Saisonheimspiel in der Tischtennis-Oberliga nach Kräften gewehrt – mehr als eine achtbare 5:9-Niederlage sprang gegen den SC Marklohe allerdings nicht heraus. In der Halle am Huder Bach konnte der TVH nur phasenweise mit dem Tabellensiebten mithalten und schrammte am Ende vor allem aufgrund der Defizite auf den unteren Positionen am zweiten Saisonsieg vorbei.

Das 17. Ligaspiel war ein Abziehbild manch anderer Partie, die ebenfalls nach guter Leistung abgegeben wurde. In vielen Ballwechseln ließ das Landkreis-Flaggschiff sein Können aufblitzen, letztlich jubelte jedoch meistens der Gegner. „Unsere Leistung war erheblich besser als in den letzten Wochen“, resümierte Hudes Kapitän Felix Lingenau. „Es war ein würdiger Abschied zu Hause. Auf der anderen Seite hat man wieder gesehen, dass wir verdient absteigen. Gerade im unteren Paarkreuz muss man in dieser Liga punkten, und das ist uns erneut nicht gelungen.“

Die 35 Zuschauer in der Huder Mehrzweckhalle sahen eine abwechslungsreiche und gutklassige Begegnung, in der die Hausherren, deren Abstieg nach nur einjähriger Zugehörigkeit in der vierthöchsten deutschen Spielklasse, bereits länger feststeht, alles andere als enttäuschten.

Ryan Farrell und Florian Henke gewannen gegen Niklas Matthias und Dennis Lau das einzige Auftaktdoppel für die Gastgeber. Henke sowie Felix Lingenau hielten den Turnverein mit ihren Einzelerfolgen gegen Nikolai Marek und Andre Kamischke einigermaßen auf Kurs – 3:6 stand es nach der ersten Einzelrunde. Farrell und erneut Lingenau punkteten im zweiten Durchgang. Da jedoch Jonas Schrader, Pierre Barghorn und Finn Oestmann auf den Positionen vier bis sechs ausschließlich Fahrkarten schossen, war der Kontrahent aus Marklohe nicht zu schlagen.

Der Schlussvorhang für die Huder, die mit 3:31 Punkten abgeschlagen das Liga-Ende zieren, fällt am kommenden Samstag, 14. April, beim Auswärtsspiel gegen den Tabellensechsten TSV Algesdorf.