Hude - Ob Mosaikjungfer, Falkenlibelle, Vierfleck, die Gemeine Heidelibelle, Großer Blaupfeil, Feuerlibelle oder Königslibelle: Sandra Bischoff vom Naturschutzbund (Nabu) Oldenburg kennt sie alle. Bei einem Vortrag unter dem Motto „Libellen vor der Haustür“ referierte sie am Dienstagabend im Huder Rathaus vor rund 40 interessierten Zuhörern. Zur Veranstaltung eingeladen hatten die Regio-VHS und das Naturbündnis Hasbruch.

Das Insektensterben ist derzeit in aller Munde. Auch die Libellen sind stark gefährdet, sagt Bischoff. Von den insgesamt 81 Libellenarten stünden bereits 42 auf der Roten Liste der gefährdeten Tierarten. In unserer Region gibt es 76 Arten aus neun Familien, so die Referentin.