HUDE/NOWE MIASTO - „Aus unserem Blümchen der Partnerschaft ist ein bunter Strauß von Begegnungen geworden“, sagte der Huder Bürgermeister Axel Jahnz bei seinem Besuch in Nowe Miasto. Eine Delegation aus Hude besuchte für drei Tage die polnische Stadt, um mit den Bürgern am Freitag die fünfjährige Partnerschaft zu feiern. Auf dem Programm standen unter anderem eine kurze Präsentation der Zusammenarbeit zwischen Hude und Nowe Miasto, Besichtigung der Abwasseranlage und eine Fahrt mit einer Pferdekutsche.
Bereits zum sechsten Mal ist der Bürgermeister zu Besuch in der polnischen Stadt, die allen sehr ans Herzen gewachsen sei, betonte Jahnz. „Ich überlege, ob es nicht sinnvoll wäre, hier einen Wohnsitz zu beantragen“, scherzte er.
Neben den offiziellen Programmpunkten wurde natürlich auch die langjährige Freundschaft gefeiert. Anlässlich dieses Geburtstags wurde ein Freundschaftsbaum in einem Rosengarten in Nowe Miasto gepflanzt. Gemeinsam machten die Bürgermeisterin der 11 000 Einwohner-Stadt, Alina Kopiczynska, und Jahnz den Spatenstich mit einem zweistieligen Werkzeug.
„Dank der Partnerschaft und Zusammenarbeit mit Hude, konnten wir viele Kontakte schließen, aber auch zahlreiche neue Städte kennen lernen“, zeigte sich die polnische Verwaltungchefin in ihrer Feiertagsrede im Rathaus dankbar. Auch Jahnz äußerte sich ausschließlich positiv über die Freundschaft zu den polnischen Gastgebern und die Vorteile, die sich daraus ergeben. „In den letzten fünf Jahren haben wir im Sinne der Europäischen Union die Völkerverständigung auf unseren Ebenen auf den Weg gebracht.“ Der Bürgermeister verwies in diesem Zusammenhang auf die Jugendarbeit durch Zeltlager in den jeweiligen Partnerstädten, die Mini-Olympiade oder den Austausch von Schulklassen. Auch im kulturellen und wissenschaftlichen Bereich würden sich immer mehr Begegnungen zwischen den beiden Kommunen aufbauen, so Jahnz. Als Höhepunkt des vergangenen Jahres hob er den Kongress in Hude hervor, der Austausch der politischen und verwaltungstechnischen Arbeit förderte. Nach einem gemeinsamen Frühstück tritt
die Huder Delegation am Sonntag ihren Rückweg an.
