HUDE - Die Huder SPD unterstützt nach wie vor den Antrag auf Einrichtung einer Oberschule mit gymnasialem Zweig. Der Schulstandort Hude muss gesichert und erhalten bleiben, betonen die Ortsvereinsvorsitzende Anke Paradies und ihr Stellvertreter Udo Fruhner in einer gemeinsamen Pressemitteilung. Die Sozialdemokraten zeigen Verständnis für den Wunsch von Eltern, deren Kinder eine Gymnasialempfehlung haben, nach einem Schulangebot in unmittelbarer Nähe als Alternative zum Gymnasium in Oldenburg.
Man könne den Grundschuleltern nicht vorwerfen, dass sie sich in der Befragung verstärkt für den gymnasialen Zweig ausgesprochen und die Haupt- und Realschule vernachlässigt haben. Die Eltern wollen das Beste für ihr Kind, und das Beste wird auch durch Ansprüche von Gesellschaft und Arbeitsumfeld vorgegeben, so die beiden SPD-Vorsitzenden.
Durch die bisherige Nichtbefassung der Kreisgremien mit dem Huder Antrag sei verhindert worden, dass es zu einem Beschluss gekommen ist, der sich negativ auf den Wunsch der Gemeinde auswirken könnte, meinen Paradies und Fruhner. Es sei verständlich, dass die Huder Eltern meinen, sie würden von der Politik nicht ernst genommen. Dies liege aber ausschließlich an der Schulpolitik der CDU-/FDP-Landesregierung. Diese habe durch die schnelle Einführung der Oberschule nicht zum Schulfrieden vor der Kommunalwahl beigetragen.
