HUDE - Zwei Partnerschaftsjubiläen feiert die Gemeinde Hude in diesem Jahr: Seit 25 Jahren bestehen enge Verbindungen zur französischen Gemeinde Arnage, seit fünf Jahren werden offizielle Kontakte zur polnischen Kreisstadt Nowe Miasto Lubawskie gepflegt. Der Europarat macht dazu jetzt ein passendes Geschenk: Der Ausschuss für Umwelt, Landwirtschaft und Gebietskörperschaften in Straßburg hat der Gemeinde am vergangenen Freitag mitgeteilt, dass ihr die „Europafahne“ verliehen wird.
Unter Kommunen, die auf europäischer Ebene Partnerschaftsarbeit betreiben und sich um Völkerverständigung bemühen, ist die goldbestickte und mit Goldfransen versehene Ehrenfahne die meistbegehrte Auszeichnung. „Das ist eine fantastische Anerkennung“, freut sich Bürgermeister Axel Jahnz. „Damit zahlt sich unsere jahrelange Arbeit aus.“ Wann und in welchem Rahmen er das Tuch entgegennehmen wird, steht noch nicht fest.
Die Vorstufe bei der Auswahl der Europa-Preisträger hatte die Gemeinde bereits 2005 mit dem Erhalt des „Europa-Diploms“ erklommen. Und im September vorigen Jahres war die Gemeinde Hude vom Institut für europäische Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit mit dem Europapreis 2007 ausgezeichnet worden.
Wie zur Bestätigung des Huder Europa-Engagements ist Jahnz in dieser Woche wieder in Sachen Partnerschaft unterwegs: Er macht sich am Mittwochabend auf die zwölf- bis 14-stündige Fahrt nach Nowe Miasto, um Freitag am Festakt zum fünfjährigen Bestehen der Partnerschaft mit der polnischen 11 000-Einwohner-Stadt teilzunehmen. Begleitet wird Jahnz von der Sozialausschussvorsitzenden Anke Paradies und Dolmetscherin Anita Redmann. In Nowe Miasto stoßen Uwe Schubert, Jörg Kreusel und Hans-Peter Ratzke zur Huder Delegation. Das Trio weilt in Litauen, um ein EU-Projekt vorzubereiten.
