HUDE - Es sind große Fußstapfen in die Anke Paradies als neue 1. Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Hude tritt. Nach 13 Jahren Arbeit im Vorstand beendete Eckhard Schmidt seine Zeit als 1. Vorsitzender am Montag auf der Hauptversammlung des Ortsvereins.
Seine Genossen zollten mit stehendem Applaus ihren Dank für die geleistete Arbeit. Peter Zwiener, Stellvertretender Bürgermeister, lobte Schmidt für seine Kontinuität, seinen Fleiß und seine Zuverlässigkeit. Ihm sei es gelungen, Ruhe in die Partei zu bringen. In seinen Abschiedsworten zeigte sich Eckhard Schmidt tief gerührt. Es sei Zeit für einen Generationenwechsel gewesen.
Zur neuen 1. Vorsitzenden wurde Anke Paradies, die bisherige Stellvertreterin, gewählt. Zweiter Vorsitzender wurde der 18-jährige Björn Schiller. Kassenwart Luciano Leßmann und Schriftführer Harry Beutler wurden einstimmig wiedergewählt. Zu Beisitzern wurden Dieter Bornemann, Edeltraud Brenscheidt, Manfred Kleber, Ingrid Opitz und Eckhard Schmidt gewählt.
Im Jahresrückblick wurde an den erfolgreichen Wahlkampf erinnert. Ein wichtiges Thema im vergangenen Jahr sei auch die Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten erneuerbarer Energien gewesen. Für die Zukunft werde die Umsiedlung der Amazonen-Werke und die dadurch entstehenden Gestaltungsmöglichkeiten für den Ortskern ein Thema sein. Ständiger Schwerpunkt der SPD in Hude sei die Sozialpolitik. Es gelte in Kindergärten, Schulen und die Erwachsenenbildung zu investieren, betonte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Ulrike Janz-Janzen. Auch den Herausforderungen durch den demographischen Wandel müsse man sich stellen und für Hude als Wohnort werben. Die Landtagsabgeordneten Renate Geuter und Axel Brammer betonten, die Interessen des Landkreises in Hannover auch in Zukunft vorzubringen. Auf der Tagesordnung stand auch die Ehrung langjähriger Mitglieder. Hans Gelhaar, Ulrike Greindl-Reuter und Ute Wachtendorf bekamen für 40 Jahre Parteizugehörigkeit eine Urkunde und eine Ehrennadel überreicht. Auf zehn Jahre können Martin Aschmoneit, Sönke Jahn, Bodo Struthoff und Sebastian Zwiener zurückblicken.
