HUDE - HUDE/KRK - Zu ihrer Jahreshauptversammlung trafen sich am Montag die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Hude in der Gaststätte Burgdorf. „Ich freue mich sehr über das zahlreiche Erscheinen“, begrüßte Vorsitzender Eckhard Schmidt die 16 anwesenden Genossen. Außerdem zu Gast waren der Landtagsabgeordnete Hans-Christian Schack und, als Zuhörer, Hudes Bürgermeister Axel Jahnz.

Doch im Mittelpunkt stand an diesem Abend zunächst das langjährige politische Engagement Heino Wachtendorfs. Er wurde für vierzig Jahre Mitgliedschaft in der SPD geehrt und erhielt dafür eine Urkunde und die Ehrennadel. Eckhard Schmidt erinnerte die Mitglieder nocheinmal an die politischen Einfälle und Projekte, die mit dem Namen Heino Wachtendorf verbunden sind. So habe der Geehrte Anfang der Siebziger Jahre den ersten Huder Flohmarkt initiiert. Außerdem habe er die Idee gehabt, ein Bürgerfest in der Parkstraße zu feiern. Ein Gedanke, der sich Jahre später endlich durchgesetzt habe. Darüber hinaus sei es Heino Wachtendorf gewesen, der erstmals laut über eine Nutzung der Halle am Huder Bach für größere Veranstaltungen nachgedacht habe. „Doch auch streitbar ist er immer gewesen“, so der Vorsitzende. Eine seiner denkwürdigsten Aktionen habe er 1981 vollführt, als er für jeden gefällten Baum am Wübbenhorst ein Kreuz aufstellte.

Auch der Landtagsabgeordnete Hans-Christian Schack lobte das langjährige Mitglied. Darüber hinaus sprach er über aktuelle politische Themen. Dabei verteidigte er die Forderung Franz Münteferings, das Rentenalter auf 67 Jahre anzuheben, wies auf die Folgen des demografischen Wandels hin, verurteilte die geplanten, längeren Ladenöffnungszeiten und zeigte sich aufgeschlossen gegenüber branchenspezifischen Mindestlöhnen.

Auf den Vortrag Hans-Christian Schacks folgten die Berichte des Vorsitzenden und des Kassenwartes. Vorsitzender Eckhard Schmidt blickte auf ein ereignisreiches Jahr zurück, das vom Wahlkampf im Sommer und der Kommunalwahl im September geprägt war. Auch an das Wahlergebnis – 11 von 24 Kandidaten wurden in den Gemeinderat gewählt – erinnerte der mit dem Jahr insgesamt zufriedene Vorsitzende. Die kommenden Aufgaben seiner Partei sieht Eckhard Schmidt vor allem im Abschluss der Umwandlung des Huder Freibades in ein Naturbad, die Entwicklung Hudes zu einer kinderfreundlichen Gemeinde, die Klärung der Nutzung des Geländes der alten Zinkerei, die Ausweisung neuer Wohn- und Gewerbegebiete und die Förderung der regenerativen Energieversorgung in Hude. Der Vorstand wurde einstimmig entlastet.

Kassenwart Luciano Leßmann blickte auf ein ausgabenintensives Wahljahr zurück, stellte jedoch fest: „Wir sind gut durch das Wahljahr gekommen.“ Er wurde von den Revisoren Bodo Strudthoff und Peter Zwiener entlastet. Strudthoff wurde bei der anschließenden Revisorenwahl turnusgemäß von Ralf Schepker abgelöst.