HUDE - Zufrieden zeigt sich die Gemeindeverwaltung mit dem am Mittwoch zu Ende gegangenen Pilotprojekt „Schüler-Ferienjobs“. „Das Projekt ist gut gelaufen. Klar brauchten die Schüler immer eine kleine Anlaufzeit, aber nach einer kurzen Einweisung durch einen Gärtner lief es gut.“ Dieses Fazit hat nun der stellvertretende Bauhofsleiter Rainer Drosdek gezogen.
Während der Ferienzeit hatten insgesamt 24 Schüler jeweils vormittags von 7 bis 12 Uhr auf gemeindeeigenen Flächen Unkraut gejätet und kleinere Reinigungsarbeiten vorgenommen. Verdient haben sie dabei fünf Euro in der Stunde. „Die Schüler waren eine gute Hilfe. Sie haben Arbeiten verrichtet, die wir nun nicht mehr machen müssen“, so Drosdek. Die Verwaltung ist mit dem Projekt so zufrieden, dass sie überlegt, das Angebot zu etablieren. „Diese Jobs wollte ich selbst gerne – das wird eine Wiederholung finden“, sagte Bürgermeister Axel Jahnz gegenüber der NWZ . Sorge darüber, dass Schüler Arbeitsplätze wegnehmen würden, seien unbegründet, so Jahnz. Wichtiger sei, dass das Selbstwertgefühl der Schüler durch das erste selbst verdiente Geld gestärkt werde.
Er überlege, ob die Schüler nicht erst wieder in den nächsten Sommerferien zum Einsatz kommen, sondern sogar schon während der Herbstferien: „Ich will da nicht dogmatisch sein nach dem Motto: Grünkohl nur im Winter, Ferienjobs nur im Sommer.“ Eine Nachfrage bestehe schon jetzt. Bei Drosdek hätten schon Schüler angefragt, wann sie das nächste Mal wieder für die Gemeinde Unkraut jäten könnten.
Die Schüler waren in den vergangenen sechs Wochen überwiegend in der Parkstraße, am Bahnhofsvorplatz, aber auch in Wüsting am Fahrradweg an der Schule sowie am Sportplatz unterwegs.
