Hude - Die Gemeinde Hude baut auf eigene Kosten eine Fußgängerampel im Bereich Langenberger Straße/Einmündung Am Bahndamm in Hude. Das geschieht in Abstimmung mit der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. Diese will die Ampel an der Landesstraße zwar nicht bezahlen, weil die Zahl der dort querenden Verkehrsteilnehmer nicht ausreiche. Gleichwohl kommt die Untere Verkehrsbehörde zu dem Schluss, dass in diesem Bereich „eine besondere Situation“ vorliegt. Und wenn die Gemeinde die rund 35 000 Euro für die Ampel übernimmt, kann sie sie aufstellen.

Diese Notwendigkeit sahen am Mittwoch im Ausschuss für Gemeindeentwicklung und Umwelt alle Mitglieder. Einstimmig wurde eine Beschlussempfehlung auf den Weg gebracht. „Eine tolle Sache“, so Ulrike Janz-Janzen (SPD). „Ein sehr positiver Beschluss“, meinte Ursula Budde von den Freien Wählern.

Wann die Ampel in Betrieb gehen wird, war die Frage. Laut Bürgermeister Holger Lebedinzew wohl nicht vor der zweiten Jahreshälfte 2019.

Zurzeit werden Autofahrer, die aus der Bahnunterführung in Richtung Ortsmitte kommen, nicht vor querenden Fußgängern und Radfahrern gewarnt. Die vielen Menschen, die zu Fuß oder mit dem Rad zur Kita und zu den Betrieben im Gewerbegebiet Brinkmannskamp bzw. von dort zurück in den Ort wollen, müssen also höllisch aufpassen, wenn sie die Straße überqueren. Mit der Ampel soll mehr Sicherheit kommen.

Wenn die Ampel steht, sollte man auch noch mal darüber nachdenken, wie man Autofahrern aus Richtung Langenberg, die aus dem leicht kurvigen Tunnel kommen, rechtzeitig verdeutliche, dass dort jetzt eine Ampel auf sie zukomme, meinte Pascal Buntrock (FDP).