HUDE - HUDE/RED/KOS - Ein tendenziell positives Fazit der ersten beiden Brenntage in der Gemeinde Hude hat Bürgermeister Axel Jahnz gestern Abend im Rathaus in der Sitzung des Umweltausschusses der Gemeinde gezogen. Nach gewissen Anlaufschwierigkeiten beim ersten Brenntag (2. Oktober 2004) habe es beim zweiten Brenntag am 5. März dieses Jahres weniger Verstöße gegen die Auflagen gegeben. Der Rat hatte im vergangenen Jahr beschlossen, zunächst auf zwei Jahre befristet Brenntage in der Gemeinde zuzulassen.
Beim ersten Mal habe es noch „Ausrutscher“ wie Nichteinhalten von Abständen zur Bebauung oder das Verbrennen von nicht dafür vorgehenem Material gegeben. Dies sei beim zweiten Brenntag allerdings besser geworden. „Wir haben mit den Leuten gesprochen und sie auf Fehler hingewiesen“, so der Bürgermeister. Es habe bei der Premiere teils eine „gewisse Unkenntnis“ geherrscht, dem man beim zweiten Mal mit ausführlicheren Pressemitteilungen begegnet sei.
Da der jüngste Brenntag von Schneefall begleitet worden sei, schlug Gerit Menkens (CDU) vor, den Termin künftig etwas flexibler zu handhaben. CDU und die Kreusels verteidigten gestern die Einführung der Brenntage. Birte Wachtendorf (Grüne) sprach sich zwar – wie SPD und LBfH – aus Umweltschutzgründen prinzipiell gegen Brenntage aus. Für die bereits beschlossenen möge man aber in Erwägung ziehen, dass wie beim Osterfeuer gesammelt und zentral verbrannt wird. Jahnz will hierüber mit Verwaltung und Feuerwehr sprechen. Ursula Budde (LBfH) machte sich hingegen für das Sammeln und Schreddern stark.
Unter den Bauerschaften in der Gemeinde muss eine Vorauswahl für den im Sommer stattfindenden Kreiswettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ getroffen werden, da sich je Gemeinde nur zwei Orte daran beteiligen dürfen. Dazu wird Mitte/Ende Mai eine Bewertungs-Kommission unterwegs sein. Um eine möglichst neutrale Begutachtung zu erreichen, setzt sich diese Jury (wie zuletzt 2002) aus fünf Personen aus den Gemeinden Ganderkesee, Dötlingen, Wardenburg und Hatten zusammen. Diese Beschluss-Empfehlung an den Verwaltungsausschuss, der das letzte Wort hat, wurde gestern einstimmig vom Ausschuss gefasst.
