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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Hude

Wie der Garten zum Naturparadies wird

03.09.2019

Hude Bei Bibliotheksleiterin Anja Janzen kommt seit Jahresbeginn einiges auf den Tisch. Huderinnen und Huder stellen bei der Aktion „Tischlein deck dich“ in der Gemeindebibliothek ihr Hobby vor. Im September sind Kerstin Fischer und Manfred Köster an der Reihe. Die beiden verbindet eine Leidenschaft für Natur und Garten. Deshalb haben sie in ihrem jeweiligen Zuhause „naturnahe“ Gärten eingerichtet. Doch was bedeutet das genau? „Es müssen dort überwiegend heimische Pflanzen zu finden sein. Wichtig sind auch Vielfalt, keine nächtliche Beleuchtung und naturbelassene Ecken, in denen auch Laub mal liegenbleiben kann“, so Fischer.

Aussteller gesucht

Wer sein Hobby in der Gemeindebibliothek Hude im Vielstedter Kirchweg 15 präsentieren möchte, meldet sich unter Telefon  04408/­6115 bei Bibliotheksleiterin Anja Janzen. Öffnungszeiten: dienstags (9 bis 12 Uhr und 15 bis 19 Uhr) und donnerstags (15 bis 19.30 Uhr).

Die beiden wollen die Leute motivieren, den eigenen Garten in ein kleines Naturparadies zu verwandeln. Mit den richtigen Pflanzen würden Insekten angelockt, diese dienten Vögeln als Futter und beseitigten Schädlinge. „Insekten, Vögel und andere Tiere haben sich an die hiesigen Gegebenheiten angepasst. Deshalb ist es wichtig, im Garten auf heimische Pflanzen zu setzen“, erklärt Köster. Dazu zählen laut Fischer Ligusterhecke oder Weißdorn: „Wegen der Stacheln bietet er Vögeln einen sicheren Nistplatz und dient gleichzeitig als Nahrungsquelle.“ Auch Spätblüher wie Efeu seien wichtig für viele Tier- und Insektenarten, fügt Köster hinzu. Dieser eigne sich ideal, um Zäune bewachsen zu lassen.

Die beiden Naturliebhaber engagieren sich auch außerhalb ihrer Grundstücke für den Umweltschutz und sind Mitglieder der Nabu-Ortsgruppe Hude. „Dort haben wir uns auch kennengelernt“, erzählt Köster. Wenn Fischer in Hude unterwegs ist, würde sie an vielen Stellen vertrocknete Pflanzen sehen. „Das liegt oft daran, dass Gewächse angepflanzt werden, die hier nicht zu Hause sind. Diese brauchen zum Beispiel sehr viel Wasser, welches sie nicht bekommen“, sagt Fischer.

Auf dem bereitgestellten Tisch in der Bibliothek haben Köster und Fischer allerlei Sachen platziert. Eine Liste blühender Gewächse liegt aus, auf der sich Interessierte informieren können. Dazu kommen Bücher mit Tipps zur Gartengestaltung und Bildersammlungen, die Kiesgärten mit blühenden Naturgärten vergleichen. Köster hat zudem selbstgebaute Nistkästen für Insekten mitgebracht. In einem kleinen Kasten stellt Fischer Ableger von Pflanzen wie Johanniskraut aus ihrem Garten zum Mitnehmen bereit. Auch Bibliotheksleiterin Janzen hat ihren Teil dazu beigesteuert: „Aus dem Bestand habe ich Bücher herausgesucht, die zum Thema passen und neben den Ausstellungsstücken platziert.“

Arne Jürgens Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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