HUDE - HUDE/TOM - Nach gut 33 Jahren im Dienst der NWZ ist gestern der langjährige freie Mitarbeiter Benno Hespe im Huder Rathaussaal verabschiedet worden. Im Sommer hatte der mittlerweile 73-Jährige den Entschluss gefasst, zum Jahresende mit dem Schreiben und dem Fotografieren aufzuhören.
Zur offiziellen Verabschiedung eingeladen hatten Hudes Bürgermeister Axel Jahnz und die Nordwest-Zeitung. Und dieser Einladung waren rund 60 Gäste gefolgt. Gekommen waren u.a. Vertreter von Ortsvereinen, Schützenvereinen, den Freiwilligen Feuerwehren, vom Kaninchenzuchtverein, Redakteure, Ratsmitglieder.
Bürgermeister Axel Jahnz wusste, warum so viel Gäste im Rathaussaal versammelt waren: „Fast alle Vereine kennen ihn, und die meisten nennen ihn ,unseren Benno’. Daran erkennt man die Verbundenheit, die Benno Hespe zu dieser Region hat.“ Mit seiner Berichterstattung habe Hespe (bekannt geworden mit dem Kürzel „sp“) der Gemeinde Hude einen eigenen, einen positiven Stempel aufgedrückt. An die Familie gerichtet sagte Jahnz: „Er war wirklich engagiert bei der Sache. Er hat sich nicht vor dem Rasenmähen gedrückt.“
Auch die NWZ -Chefin vom Dienst, Gaby Schneider-Schelling, betonte, dass Hespe lange Zeit als Institution der NWZ gesehen wurde. Sie dankte dem 73-Jährigen für seine Mitarbeit. Bezeichnend für die Arbeit Hespes seien Verlässlichkeit, Ausdauer und trockener Humor gewesen. „Kaum ein Mitarbeiter ist so bienenfleißig und so oft Tag und Nacht im Einsatz gewesen“, sagte Schneider-Schelling weiter.
Auch der ehemalige Präsident der Landwirtschaftskammer, Hans Behrens, lobte die Arbeit Hespes. Für ihn sei Hespe ein „guter Kamerad“, jemand, auf den man sich verlassen könne.
Werner Claußen vom Gemeindeschützenbund und der Gemeindebrandmeister Frank Hattendorf waren sich einig: Sitzungstagesordnungen seien heilig. Nur wenn Benno Hespe darauf bestand, habe man auch Ehrungen vorgezogen.
