Hude/Wüsting - 125 Sternsingerinnen und Sternsinger füllten zusammen mit Betreuern, Eltern und Gemeindemitgliedern am Samstagmorgen das Kirchenschiff der katholischen St. Marienkirche in Hude. Die Aussendeandacht zur diesjährigen Aktion Dreikönigssingen in der Gemeinde hat schon Tradition.

Im Verlauf der Aussendeandacht hatte der Pfarrer der katholischen Kirchengemeinde, Dr. Clement Akinseloyin, nicht nur den Segen Gottes für die vielen Mädchen und Jungen, die sich wiederum in den Dienst der guten Sache stellten, parat, sondern auch die Kreide, mit der die Sternsinger den Segensspruch „Christus Mansionem Benedicat“ (Christus segne dieses Haus) 20*C+M+B+20 an die Hauswände und Türen schrieben, wurde gesegnet.

Bevor sich alle zum Gruppenfoto vor der St. Marienkirche aufstellten, gab Birte Karrasch, Sprecherin des Vorbereitungsteams, noch einige Anweisungen mit auf den Weg.

Mit von der Partie waren auch 42 Betreuer und außerdem zwei Fahrer. Aufgeteilt waren die 125 Kinder und Jugendlichen in 26 Gruppen. Sie machten sich bei trockenem, aber doch recht kaltem Wetter auf den Weg.

An den Türen überbrachten sie die Glückwünsche und den Segen für das neue Jahr und baten gleichzeitig um eine Spende für die Kinder auf der Welt, denen es nicht so gut geht.

Seit 1959 sind die Sternsinger in Deutschland jedes Jahr unterwegs und haben bislang eine Milliarde Euro bundesweit gesammelt. In diesem Jahr lautete das Motto der größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder: „Frieden! – Im Libanon und weltweit!”

Die jungen Friedensbotschafter aus der Gemeinde Hude konnten am Ende des Tages ein erneut sehr stolzes Sammelergebnis verkünden. 15 456,20 Euro spendeten die Haushalte in der Gemeinde. Der Einsatz habe sich gelohnt, hieß es anschließend.

Die jungen Sammlerinnen und Sammler, die in Hude und Wüsting unterwegs waren, und auch alle Betreuer, möchten sich herzlich bedanken für die tolle Unterstützung bei allen Spendern und die freundliche Aufnahme an den vielen Haustüren, hieß es.

Ein großer Dank gehe auch an die vielen helfenden Hände, ohne die die Aktion in der Gemeinde Hude in diesem Umfang nicht hätte stattfinden können.