HURREL - HURREL/PB - 24 Majestäten aus allen acht Huder Schützenvereinen haben sich auf Einladung des Vorsitzenden des Gemeindeschützenbundes, Werner Claußen, am Mittwochabend im Vereinsheim des Hurreler Schützenvereins, Landgasthof Mehrings, eingefunden, um die Gemeindeschützenkönigin, den Gemeindeschützenkönig und den/die Gemeindejugendschützenkönig/in zu ermitteln. Klaus-Peter Wieting begrüßte als Vorsitzender der gastgebenden Hurreler Schützen die Würdenträger aus den benachbarten Ortsteilen Hemmelsberg-Altmoorhausen, Wüsting, Lintel, Hude, Langenberg, Vielstedt und Sandersfeld.
Werner Claußen erläuterte noch einmal die Regularien, dass jeder Teilnehmer nur einen einzigen Schuss auf die Scheibe abgeben könne. Erschwerend dabei sei, dass nicht wie üblich der Mittelpunkt der Scheibe getroffen werden muss, sondern ein Treffer möglichst nah bei einem seitlich versetzten Punkt oder im Feld selbst den Ausschlag gibt.
Das Schießen der Schützinnen und Schützen wurde mit dem Kleinkalibergewehr durchgeführt, auf die Jugendscheibe wurde mit dem Luftgewehr geschossen. An diesem Schießen durften nur die Jahrgänge zwischen 1989 und 1994 teilnehmen. Die Reihenfolge der Schützen aus den Orten liegt seit 30 Jahren, in denen dieser Wettkampf schon ausgetragen wird, fest. Turnusgemäß machte Hurrel den Anfang, und Werner Claußen gab den Startbefehl „Gut Schuss – nur einen Versuch – un de mutt sitten!“
Das Ergebnis des 30. Jubiläumsschießens wird bis zum Gemeindeschützenfest am 28. Juli in Hurrel geheim gehalten. Nach dem Festmarsch wird in einer Feierstunde dann das Geheimnis gelüftet und in diesem Fall nicht der beste Schütze, sondern der glücklichste Schütze geehrt.
