HURREL - HURREL/SP - Als es darum ging, beim von der Landjugend Sandersfeld veranstalteten Ortsquiz knifflige Fragen zu beantworten und dabei noch möglichst viele Punkte zu erringen, rauchten in der Gaststätte Mehrings in Hurrel wieder einmal die Köpfe. Zum friedlichen Wettkampf um den vom Schützenverein Hurrel zu verteidigenden Wanderpokal traten die Vertreter von sieben Vereinen an.

Die Fragen stellten Simone Tönjes und Anita Janßen vom Bildungsausschuss der Landjugend. Sie wollten unter anderem wissen, in welchem Land 1891 der Elfmeter „erfunden“ wurde (Antwort: Irland), wo sich der größte See Europas befindet (der 17 703 Quadratkilometer große und bis zu 52 Meter tiefe Ladogasee in Finnland) oder wer der Erfinder der Buchdruckkunst war (Johannes Gutenberg).

Die Themenkomplexe waren aufgeteilt in die Bereiche Geschichte, Europa, Sport, Aktuelles und Naturwissenschaften/Mathematik. Pro Verein gingen fünf Teilnehmer an den Start. Sie wurden konfrontiert mit Fragen, die der Landjugend-Vorstand, unterstützt von einigen Helfern, beispielsweise in Lexika, im Internet, in den Fernsehnachrichten und in Zeitungen aufgestöbert hatte.

Am Ende stand der Tierschauverein Hude-Berne mit einem klaren Vorsprung von 85 Punkten als Sieger fest. Auf dem zweiten Platz folgte die Freiwillige Feuerwehr Wüsting (65 Punkte nach Abzug von zehn Punkten), gefolgt vom Ortsverein Kirchkimmen (61 Punkte nach zehn Punkten Abzug). Der Schützenverein Hurrel als Vorjahressieger schaffte mit 81 Punkten das zweitbeste Ergebnis, wegen des Abzuges von 20 Punkten aber wurden nur 61 gewertet.

Die restlichen Plätze belegten der Ortslandvolkverband Hude-Vielstedt (58 Punkte), die Freiwillige Feuerwehr Hude (52 Punkte) und eine Nachwuchsmannschaft, die unter der Bezeichnung „Kimmer Jugend“ 44 Punkte schaffte. Als Einzelsieger waren in den einzelnen Themengebieten erfolgreich Egon Wachtendorf, Schützenverein Hurrel (Geschichte), Hendrik Braun, Schützenverein Hurrel (Europa), Marco Wellmann, Tierschauverein Hude-Berne (Sport), Liane Pflug, Ortsverein Kirchkimmen (Aktuelles), und Jan-Gerd Harbers, Ortsverein Kirchkimmen (Naturwissenschaften/Mathematik).

Auch Spaß und Geschick kamen nicht zu kurz. Dafür war mit dem Bau einer Pyramide aus Bierdeckeln gesorgt. In diesem Spiel hatte Holger Wieting (Freiwillige Feuerwehr Wüsting) die Nase vorn.