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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Hude

Jahnz: Langer Weg bis zur vollständigen Teilhabe

16.11.2013

Hude „Inklusive Beschulung in Regelschulen“ war jetzt Thema in einer Sitzung des Präventionsrates. Rund 20 Teilnehmer folgten der Einladung in den Kulturhof. Nachdem die Präventionsbeauftragte Anja Peters einen kurzen Überblick über die derzeitig laufenden Projekte gegeben hatte, hielt Ilona Schütte, Schulleiterin der Grundschule Jägerstraße, einen Vortrag zum Thema Inklusion in Regelschulen, der zu einer konstruktiven Diskussion führte.

Schnell wurde deutlich, dass es sich im Rahmen der inklusiven Beschulung um einen vielschichtigen Prozess handelt, der das Ergebnis der Inklusion als solche zum jetzigen Zeitpunkt noch offen lässt.

Seit dem 1. August dieses Jahres können Eltern in Niedersachsen ihre behinderten Kinder auch auf Regelschulen schicken. Bezüglich der Förderschwerpunkte wird zwischen Sehen, Hören, Lernen, Sprache, der körperlichen und motorischen, der geistigen sowie der sozialen und emotionalen Entwicklung unterschieden.

Die Zusammenarbeit im Inklusionsprozess innerhalb der Gemeinde Hude verlaufe äußerst positiv und kann als kooperativ bezeichnet werden, berichtete Schütte. Es würden beispielsweise gemeinsame Arbeitskreise, Sitzungen und Fallbesprechungen im Sinne einer weiteren Vernetzung stattfinden, die unbedingt erforderlich sei, um die Herausforderungen im Sinne der Kinder gemeinsam bewältigen zu können. Wünschenswert und erforderlich für einen Ausbau und eine Stärkung der Inklusion sei ein weiterhin kontinuierlicher Gedanken- und Problemaustausch aller beteiligten Personen sowie der Schulen, der Träger und der Landesschulbehörde. Nützlich seien auch Hospitationen, die einen direkten Einblick in Strukturen ermöglichen und so den Blick auf Stärken und Schwächen des Systems bieten.

Im Anschluss an die Präsentation folgte eine rege Diskussion über den jetzigen wie zukünftigen Umgang mit dem Thema. Betont wurde insbesondere, dass ein solcher Prozess lediglich mit den entsprechenden personellen wie finanziellen Ressourcen möglich sei. Bürgermeister Axel Jahnz machte deutlich, dass ein Thema wie dieses permanent in der Öffentlichkeit thematisiert werden müsse. Er befürchtet, dass ein langer politischer Weg notwendig sein werde, um das Ziel einer vollständigen Inklusion zu erreichen.

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