Hude/Verden - Sorgen und Nöte der Landbevölkerung, aber auch Spiel und Spaß standen auf dem Programm der 63. Landesversammlung der Niedersächsischen Landjugend in Verden. Unter den 80 Teilnehmern im Jugendhof Sachsenhain war mit Matthias Wolff auch ein Vertreter der Landjugend Sandersfeld dabei.
Für ihn sollte sich die Fahrt nach Verden besonders lohnen: Im Rahmen der Landesversammlung wurden die Gewinner der Jahresaktion „Stark fürs Land“ gekürt. Die Landjugend Sandersfeld kam dabei mit ihrem Beitrag auf Platz zwei. Aufgabe war es, ein Verkehrsschild zu entwerfen, das ein regionales Problem aufgreift. Die Landjugend Sandersfeld thematisierte in ihrem, einem Stopp-Schild nachempfundenen, Entwurf den hohen Flächenverbrauch durch Maisanbau für Biogasanlagen und den dadurch bedingten Anstieg der Pachtpreise. „Der zweite Platz ist ein super Ergebnis, wir sind damit sehr zufrieden“, freute sich Matthias Wolff. Die beiden Landesvorsitzenden Janina Tiedemann und Markus Hauschild überreichten ihm eine Ehrenurkunde für die Huder Ortsgruppe. Zur Belohnung gab es zehn „Niedersachsen-Kalender“ und das Schild in Originalgröße.
Das Thema „Vermaisung“ der landwirtschaftlichen Flächen wurde auch in einem der vier Workshops, unter denen die 14- bis 30-jährigen Teilnehmer auswählen konnten, aufgegriffen. Der „Kampf ums Maisfeld“ beschäftigte im Anschluss an die Workshops im Landjugendforum darüber hinaus eine Podiumsdiskussion, zu der die Landjugend Vertreter aller im Landtag vertretenen Parteien nach Verden eingeladen hatte. Auf dem Podium saßen die agrarpolitischen Sprecher Björn Försterling (FDP) und Clemens Große Macke (CDU), Renate Geuter (SPD), Mitglied des Niedersächsischen Agrarausschusses, sowie die beiden Landtagskandidaten Erich von Hofe (Grüne) und Ulrich Steinmeyer (Linke).
Aktionen und Spiele rund um den Verband sowie eine „Fit fürs Land-Fete“ komplettierten das Programm.
