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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Hude

BÜRGERMEISTERWAHL: Möhlenbrock will die Bürger stärker einbinden

05.12.2005

HUDE HUDE/SP - Der Dialog mit den Bürgern und die ehrenamtliche Arbeit auf allen Ebenen, ohne die „unsere Gesellschaft“ nicht funktioniert, sind für den CDU-Kommunalpolitiker Carsten Möhlenbrock einige der Punkte, die er als möglicher künftiger Bürgermeister der Gemeinde Hude anpacken will. Auf einer Versammlung des CDU-Gemeindeverbandes stellte er sich am Freitagabend den Mitgliedern als Kandidat für dieses Amt vor.

Der 47-jährige Möhlenbrock, der in Lintel geboren wurde und dort aufgewachsen ist, war einziger Kandidat. In geheimer Abstimmung votierten 24 der 27 Wahlberechtigten für ihn, drei Parteifreunde stimmten mit Nein ab. Als weitere konkrete Ziele nannte er das Bemühen um die weitere Ansiedlung von Gewerbebetrieben, „das uns beschäftigen wird“, und das Engagement für das Bildungswesen.

Das Rathaus könnte sich der Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbandes als ein „lebendiges Bürgerhaus“ vorstellen. Überhaupt müsse die Öffentlichkeit, vor allem auch bei den Haushaltsberatungen, mehr einbezogen werden. Zu den Einschnitten im (ausgeglichenen) Haushaltsplan 2006 beispielsweise bei den Schulen meinte Möhlenbrock, „diese dürfen nur einmalig sein“.

Am Beispiel des Haushaltsplanes („Mich stört die Unübersichtlichkeit, für die die Gemeinde aber nichts kann“) versicherte Möhlenbrock, „unter meiner Leitung wird eine deutliche Klarheit herrschen, bevor Ehrenamtliche (Ratsmitglieder) darüber abstimmen.“ Im finanziellen Bereich müsse man auf eine bessere Nachhaltigkeit achten. Bei allen Beschlüssen sei zu überlegen, was an Folgekosten, die „unsere Kinder“ bezahlen müssten, verursacht werde.

Möhlenbrock plädierte für einen Abbau der Bürokratie, durch zuviel Bürokratie würden öffentliche Gelder verschwendet. Im Rathaus müsse eine wirtschaftliche Verwaltung vorgehalten werden. Die Kosten müssten in einem vernünftigen Verhältnis zur geleisteten Arbeit stehen. Es sei zu überlegen, ob Kooperationen in verschiedenen Bereichen mit anderen Gemeinden sinnvoll seien.

Am Ende der Ausführungen sagte der Huder Honorarkonsul für Chile, Reinhard Kütter, Möhlenbrocks Bewerbungsrede habe überzeugt. Er habe gezeigt, wo Unterschiede und neue Akzente zu setzen sind. Vize-Bürgermeister und Wahlleiter Horst Siemers meinte, das Motto für den Wahlkampf sollte sein, dem Bürger zu sagen, wie es geht, und nicht einfach nur „Das geht nicht“. Die Wahl des Bürgermeister-Kandidaten bekam durch den Besuch des Vorsitzenden des CDU-Landesverbandes, Manfred Carstens, und des Kreisverbandes, Hans-H. Hubmann, besondere Bedeutung.

Kandidat mit Erfahrung im Ehrenamt

Carsten Johann Möhlenbrock ist seit 1988 verheiratet mit Ilona Möhlenbrock und wohnt in Hude. Er hat zwei Kinder, Rebecca (geb. 1989) und Tristan (1991).

Seine berufliche Laufbahn begann nach dem Grundwehrdienst 1978 beim Personalamt der Stadt Oldenburg. Von 1981 bis 1994 war Möhlenbrock in verschiedenen Funktionen bei der Gemeinde Hude beschäftigt, bevor er für vier Jahre als Projektleiter für die Erschließung und Vermarktung von Neubaugebieten in die freie Wirtschaft ging. Seit 1998 leitet er das Kirchenverwaltungsamt Delmenhorst.

Ehrenamtliche Tätigkeiten führt und führte Möhlenbrock u. a. als Richter beim Arbeitsgericht Oldenburg (seit 2000), als Kirchenältester der ev.-luth. Kirchengemeinde Hude (1994-1998) und im Schul- bzw. Gemeinde-Elternrat der Grundschule Hude-Süd (1996-1999) aus. Seit Juli 2005 ist Möhlenbrock Vorsitzender des CDU-Gemeinderbandes Hude, der CDU gehört er seit 1995 an.

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