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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Hude

Neuer Anstrich soll Verfall hinauszögern

19.05.2016

Hude Einen frischen Anstrich bekommen derzeit die 39 Skulpturen am Skulpturenufer am Vielstedter Kirchweg. Den haben sie auch bitter nötig: Seit 1992 stehen sie auf der Wiese am Huder Bach und in den vergangenen Jahren hat der Zahn der Zeit besonders an den Holzskulpturen genagt. Auch Kunstwerke aus Stahl und Stein stehen dort.

„Das Holz ist sehr durstig“, erklärt Künstler Wolf E. Schultz, der 38 der Skulpturen selbst geschaffen hat. Am Donnerstag brachte er mit etwas Unterstützung eine dickflüssige Holzschutzcreme auf die Figuren auf, um sie vor der Witterung zu schützen. Dabei wurden die Figuren, bevor sie aufgestellt wurden, mit hohem Druck imprägniert. „Aber Mutter Natur ist eben stärker als wir“, meint Schultz.

Besonders die UV-Strahlung der Sonne mache dem Holz zu schaffen. Aber allein mit einem neuen Schutzanstrich ist es am Skulpturenufer noch längst nicht getan. Einige der Kunstwerke sind beschädigt oder gar umgestürzt. Gerade in letzterem Fall hilft nur schweres Gerät – mit reiner Muskelkraft lassen sich die übermannsgroßen nämlich kaum bewegen.

Das Skulpturenufer ist nach wie vor ein touristisches Highlight in der Gemeinde. Auch Schultz bestätigt: „Es gab immer positive Rückmeldung und wir haben immer noch viele Besucher aus dem ganzen Landkreis.“ Ein guter Grund also, die Wiese mit den Kunstwerken bestmöglich zu erhalten. Das sieht auch die Gemeinde so. Für Erhaltungsmaßnahmen am Skulpturenufer wurden immerhin 2500 Euro bewilligt. Ob das reicht, ist allerdings fraglich: Allein für die Schutzfarbe hat Schultz schon 600 Euro ausgegeben.