Wüsting/Oberhausen - Der Blick geht nach oben, wo die 100 Tonnen schwere Gondel des Windrades in 65 Meter Höhe zu sehen ist. Nur ein schmaler Aufstieg führt zum Maschinenteil. Und dann kommt die Frage: Wer möchte denn jetzt da hinauf?

Der Windpark Elsfleth-Wehrder war in diesem Jahr Ziel der Mitglieder der Treckerfreunde Wöschenland am Karsamstag beim Landmaschinenhandel Peter Schütte in Bäke. Mit 17 Treckern und 21 Personen an Bord startet die Tour in Richtung Köterende und weiter nach Huntebrück, über die Huntebrücke und die Landstraße 865 in Richtung Huntorf zum Kraftwerk.

Am Kraftwerk begrüßte Jürgen Büsing, Mitbegründer der Gesellschaft für den Betrieb vom Windpark Elsfleth-Wehrder, die Oldtimer-Freunde. Er stellte die Windkraftanlagen und Betreibergesellschaft vor.

So erklärte Büsing etwa, die dreizehn Windräder hätten einen Stahlturm mit einer Nabenhöhe von 65 Metern. Zur „Gondel“ gehören der Maschinenteil mit dem Generator und dem Rotor. Dieser habe einen Durchmesser von 70 Metern schaffe bis zu 23 Umdrehungen pro Minute. Jede Anlage habe laut Büsing eine Leistung von 1,8 Megawatt.

Im Betriebsraum des Turmes in vier Metern Höhe folgten weitere Informationen. Von dort führte der schmale Aufstieg noch weiter nach oben und gab die Aussicht auf die „Gondel“ frei. Vier Treckerfreunde wollten den Aufstieg wagen, doch da die anderen Anwesenden gut anderthalb Stunden auf sie hätten warten müssen, vertagten sie ihren Aufstieg auf einen späteren Zeitpunkt. So ergab sich gleich ein Anlass für eine weitere Ausfahrt.

Auf dem Rückweg machten die Treckerfreunde Halt bei der Schießhalle des Schützenvereins Huntebrück. Nach Tee, Kaffee sowie selbst gebackenem Kuchen ging es auf den Oldtimern zurück.