Hude - Endlich einen offenen Umgang mit Depression leben: Auf der „Mut-Tour 2016“ fahren bundesweit Menschen mit und ohne Depressionserfahrung gemeinsam Rad – die Betroffenen sind sendungsbewusst und berichten authentisch über ihren Weg mit Depression. Am Sonnabend, 3. September, fahren die Teilnehmer durch Hude. Geplant ist, gegen halb zehn am Bahnhof in Hude zu halten, dies kann sich jedoch noch ändern. Individuelle Geschichten und ein Aktionsprogramm, das Mut macht, erwarten die Besucher.
Ziel ist es, gemeinsam ein Zeichen gegen das Stigma psychischer Erkrankungen zu setzen. „Wir radeln nicht aus therapeutischen Gründen, sondern wir radeln gegen die Tabuisierung des Themas Depression“, heißt es in der Veranstaltungsbeschreibung.
Die Mut-Tour ist Deutschlands erstes Aktionsprogramm auf Rädern, das seit 2012 durch Deutschland fährt und einen Beitrag zur Entstigmatisierung der Depression als Erkrankung leistet. Ziel ist es, Menschen mit und ohne Depressionserfahrung zusammen zu bringen und gemeinsam in Bewegung zu sein. Der Initiator Sebastian Burger geht mit 52 Teilnehmern auf Tour. Rund 7300 Kilometer werden von vier Teams zurückgelegt, zwei davon sind auf Tandems unterwegs, jeweils ein Team mit dem Kajak sowie eins mit zwei Eseln. Die dreimonatige Fahrt endet am 3. September in Bremen.
