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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Hude

Segelflieger ist „Kavalier der Lüfte“

17.11.2008

HUDE Der begehrte Silberteller bleibt diesmal in der Gemeinde: Heinrich Schnieder, seit 30 Jahren 1. Vorsitzender des Luftsportvereins Hude, wurde am Freitagabend beim Fliegerabend im Vielstedter Bauernhaus als 42. „Kavalier der Lüfte“ ausgezeichnet. „Er war immer und in vielfältiger Weise für den Flugsport aktiv. Hat viel Geld und Zeit dafür investiert und auch gelegentlich Kritik einstecken müssen, was ihn aber nicht davon abhielt, sich weiterhin für seine Ideen und Ziele einzusetzen“, hob Vorjahrespreisträger Dr. Peter Krupp vor rund 40 Gästen in seiner Laudatio hervor.

Die Auszeichnung übergab traditionell Hudes Alt-Bürgermeister Gerold Pflug, der sich dem Kreis der Flieger seit jeher eng verbunden fühlt. Zu den ersten Gratulanten gehörte der stellvertretende Stiftungsvorsitzende Herbert Freese.

Von der Ehrung zeigte sich Heinrich Schnieder „total überrascht“: „Damit hatte ich nicht gerechnet“, gab der 60-Jährige zu. Als Träger des 1967 vom früheren Huder Flugkapitän und Kunstflug-Champion Gerd Achgelis gestifteten Wanderpreises in einer Reihe von renommierten Fliegerassen und Persönlichkeiten genannt zu werden, erfülle ihn mit großem Stolz.

Als 14-Jähriger hatte er sich 1962 entschlossen, in den Luftsportverein Hude einzutreten und Segelflug zu betreiben. In die Luft geht Heinrich Schnieder, wenn es das Wetter zulässt, an jedem Wochenende. Am Segelfliegen schätzt er das überwältigende Naturerlebnis: „Man wird eins mit der Umgebung am Himmel.“ Unvergesslich ist Schnieder, wie er mit seinem Flugzeug in 1700 Metern Höhe in einem Pulk von 30 Störchen geflogen sei. Auch Bussarde seien „sehr gute Thermiksegler“.

Seine fliegerische Ausbildung hatte Heinrich Schnieder in Varrelbusch genossen. 1964 trat er in die Weser-Fluggemeinschaft Lemwerder ein, später wurde er dort auch Flugleiter. Nachdem er 1975 die Geschäftsführung und die Kasse im Luftsportverein Hude übernommen hatte, wurde er 1978 Vereinsvorsitzender. Schnieder hat die Entwicklung des auf 100 Mitglieder angewachsenen Vereins, aus dem der viermalige Segelflugweltmeister Ingo Renner hervorging, maßgeblich geprägt. Seit 2004 sind die Huder Segelflieger auf dem Flugplatz in Ganderkesee beheimatet. Auch die zweite Sparte des Vereins, die Modellfliegerei, liegt ihm sehr am Herzen.

Ans Aufhören denkt Heinrich Schnieder noch lange nicht: Laudator und Fliegerarzt Peter Krupp bot dem Preisträger gleich für kommende Woche eine kostenlose Verlängerungsuntersuchung an.

Stephan Onnen Redakteur / Redaktion Oldenburg
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