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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Hude

Ehrungen: Selbstloses Wirken am Ort der Wahrheit

11.11.2011

HUDE Ratsmitglieder bekommen in ihrer ehrenamtlichen Arbeit oft Ärger und Frust zu spüren, Dank ist eher selten. Das war am Donnerstagabend im Sitzungssaal des Huder Rathauses ganz anders: Langjährige Kommunalpolitiker mit Jubiläen sowie die Ratsfrauen und -herren, die mit Ablauf der am 31. Oktober zu Ende gegangenen Wahlperiode ausgeschieden sind, wurden mit Lob und Anerkennung überhäuft.

Silberne Nadel an Siems

Dienstältestes aktives Ratsmitglied ist Christdemokrat Wilfried Siems. Der 57-jährige Landwirt aus Oberhausen gehört seit 1981 dem Gemeinderat an – dafür überreichte ihm die stellvertretende Vorsitzende Kreisverbandes Oldenburg im Niedersächsischen Städte- und Gemeindebund, Anke Spille, die Ehrennadel in Silber. Geballte Erfahrung in der Ratsarbeit verkörpern auch Ulrike Janz-Janzen und Peter Zwiener (beide SPD) sowie Bernhard Wolff (CDU). Das Trio gehört seit jeweils 20 Jahren dem Rat an – der Städte- und Gemeindebund würdigte das mit der Verleihung von Urkunden. Im Falle des am Donnerstag verhinderten Zwiener wird die Ehrung zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Ulrike Janz-Janzen begründete ihr Engagement mit einem Zitat des 1979 verstorbenen SPD-Politikers Hermann Schmitt-Vockenhausen: „Die Gemeinden sind der eigentliche Ort der Wahrheit, weil sie der Ort der Wirklichkeit sind.“ Wilfried Siems sagte rückblickend, die „Kultur der Ratsarbeit“ habe sich sehr verändert: „Früher ist zielorientierter gearbeitet worden, heute wird zu lange diskutiert.“

Freude über „Keksteller“

Auf eine 15-jährige Mitarbeit im Rat blicken Peter Linnemann und Horst Siemers (beide CDU), Bernd Stolle und Wolfram Hartrampf (beide SPD) sowie Rolf Schotze (FDP) zurück. Ihnen überreichte Bürgermeister Axel Jahnz Urkunden, Rosen und den Wappenteller der Gemeinde. Über letzteren freute sich Siemers ganz besonders: „Das wird unser neuer Keksteller“, scherzte der CDU-Politiker, dem Axel Jahnz für dessen „prima Arbeit“ als stellvertretender Bürgermeister ganz besonders dankte. Rolf Schote bescheinigte Jahnz, die Gemeinde maßgeblich mitgestaltet zu haben. Der Freidemokrat konnte die Ehrung nicht persönlich entgegen nehmen. Ebenso wie Horst Siemers, der sich auf die Arbeit im Kreistag konzentriert, hatte er nicht mehr für den Rat kandidiert, so dass ihre Ehrung gleichzeitig eine Verabschiedung war.

„Schutzschild“ Seghorn

Abschließend bedankte sich der Bürgermeister bei Jörg Kreusel (fraktionslos), Franz Jokmin und Eckhard Schmidt (beide SPD), die dem Rat seit 2001 angehört hatten, Anja Graalmann-Lulic, Günter Helmers, Erhard Seghorn (alle CDU) und Anke Schröder (FDP), die seit 2006 dabei gewesen waren, sowie bei Anke Horstmann-Werpup (zunächst LBfH, dann fraktionslos) und Thomas Renken (FDP), die 2009 als Nachrücker in den Rat eingezogen waren. Sie hatten nicht mehr kandidiert bzw. den Wiedereinzug verpasst. Sie alle hätten die politische Arbeit bereichert, so Jahnz. Der Tweelbäker Seghorn beispielsweise als „Schutzschild an der Grenze zu Oldenburg“, der Hurreler Helmers als Impulsgeber für die Bemühungen um schnelles Internet im ländlichen Raum, Kreusel als unermüdlicher Einzelkämpfer.

Jörg Kreusel brachte die Motivation der Anwesenden auf den Punkt: „Das Beste für die Gemeinde zu erreichen, war immer das, was einen angetrieben hat.“

Stephan Onnen Redakteur / Redaktion Oldenburg
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