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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Hude

SPD-Fraktion stimmt der „zweitbesten Lösung“ zu

18.02.2005

HUDE HUDE/RED - Nach der CDU-Fraktion stimmen auch die Sozialdemokraten im Huder Gemeinderat für die Planung über die Ansiedlung eines Discounters an der Ecke Breslauer Straße/Hohe Straße/Heinrich Dreyer-Straße in Hude-Süd (die NWZ berichtete gestern). „Die SPD-Fraktion spricht sich dafür aus, mit dem Standort in ein ergebnisoffenes Planungsverfahren einschließlich Bürgerbeteiligung zu gehen“, teilte SPD-Fraktionsvorsitzender Heiko Aschenbeck mit.

Die gefundene Lösung hält die SPD-Fraktion allerdings nicht für das Optimum. Für einen Supermarkt „von überschaubarer Größe“ hätten die Sozialdemokraten den Schützenplatz für geeigneter befunden, moniert Aschenbeck, da in einem solchen Fall die anderen Geschäfte an der Schützenstraße von einer zusätzlichen Frequenz profitiert hätten und die Gemeinde zudem durch den Verkauf einer eigenen Fläche Geld für die Attraktivierung des Schützenplatzes gehabt hätte. Aber: „Da der Schützenplatz verworfen wurde, bleibt der jetzt vorgesehene Platz als zweitbeste Lösung.“

Die SPD befürchtet allerdings einen Verdrängungswettbewerb. Hude habe bereits vier „Kaufzentren“, nämlich die Parkstraße, „Marktkauf“ an der Burgstraße, „Aldi“ und die Genossenschaft (Auf der Nordheide) sowie den Bereich Hohe Straße/Schützenstraße. Nun komme ein fünftes hinzu. Auch die IHK und der Marketing-Experte Christian Klotz hätten die Gemeinde Hude „immer davor gewarnt, zusätzliche Kaufzentren zu schaffen, da sich die Gemeinde damit verzettelt und die Kaufkraft für Einzelhandelssortimente das nicht hergibt“, so die SPD. Die „überdurchschnittliche Ausschöpfung“ der Kaufkraft in Hude, die laut Einzelhandelkonzept 130 Prozent betrage, führe „mit großer Wahrscheinlichkeit“ dazu, dass an anderer Stelle wieder ein Geschäft schließen müsse, vermutet die SPD. Gleichzeitig werde es für die kleinen Geschäfte an der Schützenstraße schwer zu bestehen, so eine weitere Befürchtung. „Wir erinnern daran: Als Dixi kam, gingen die Umsätze bei Eurospar zurück, so dass Eurospar schließen musste“,

lautet jedenfalls die Erklärung der SPD für den Eurospar-Weggang aus Hude.

Zudem reklamiert die SPD, dass auch sie im Frühjahr 2004 der Verwaltung als möglichen Alternativstandort zum Schützenplatz den Standort an der Ecke Breslauer Straße vorgeschlagen habe. Bürgermeister Axel Jahnz erklärte auf Anfrage, dass es solche Anfragen von verschiedenen Seiten häufiger gegeben habe und er den konkreten Vorschlag der CDU insofern auch als überfraktionell ansehe, als sich ohnehin alle Parteien für einen Grundversorger ausgesprochen hätten.

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